Lando Norris blieb im Qualifying zum Imola-GP fast 3 Zehntel langsamer als sein McLaren-Teamkollege Oscar Piastri – damit belegte er nur den vierten Platz. Was ist los mit dem WM-Zweiten von 2024?
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Als Lando Norris im vergangenen Jahr den WM-Spitzenkampf gegen Red Bull Racing-Star Max Verstappen verlor, waren sich die Formel-1-Experten sicher: Der McLaren-Star würde seine Lehren daraus ziehen und in diesem Jahr gestärkt zurückkehren. Das kündigte Norris auch selbstbewusst an.
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Doch nach einem starken Auftakt – Norris siegte beim Saisonstart in Melbourne – lief es für den Briten nicht mehr nach Plan. In China gewann sein Teamkollege Oscar Piastri den GP, in Japan triumphierte Titelverteidiger Max Verstappen und die darauffolgenden drei GP gewann wiederum Piastri. Norris konnte sich zwar im Sprint von Miami gegen den Rest des Feldes behaupten. Dabei spielte ihm aber das Renngeschehen in die Hände. Der 25-Jährige war im dritten freien Training in Imola der Schnellste, doch im Qualifying fehlten ihm dann im entscheidenden Moment fast drei Zehntel auf die Pole-Zeit seines Stallgefährten, der einmal mehr eine starke Leistung zeigte. Norris musste sich mit dem vierten Platz begnügen und seufzte: "Ich schätze, ich bin wohl einfach nicht schnell genug." "In diesem Jahr war keiner meiner Q3-Auftritte gut genug, das war also das alte Lied", gestand der fünffache GP-Sieger niedergeschlagen. "Das ist jedes Wochenende so. Ich werde versuchen müssen, im Rennen nach vorne zu kommen und das wird sicherlich nicht einfach, denn es ist keine einfache Strecke, wenn es ums Überholen geht."
Teamchef Andrea Stella sagte zur Leistung des WM-Zweiten des Vorjahres: "Ich denke, er hat die Zeit in einigen Kurven verloren, nicht einfach nur an einer Stelle. Wir wissen, dass Lando noch auf der Suche nach dem perfekten Gefühl ist, wenn es darum geht, die letzte Zehntel zu finden. Wir arbeiten daran, und ich bin mir sicher, dass er sich in Zukunft verbessern wird. Und beide Fahrer sind im Rennen wirklich schnell."
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Klare Worte gab es von Jacques Villeneuve. Der Champion von 1997 sagte: "Norris war im vergangenen Jahr der bessere Fahrer im Qualifying. Aber nun scheint er jedes Mal einzuknicken, wenn er etwas Druck verspürt, während Piastri einen Schritt nach vorne macht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Qualifying, Imola
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:14,670 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:14,704 03. George Russell (GB), Mercedes, 1:14,807 04. Lando Norris (GB), McLaren, 1:14,962 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:15,431 06. Carlos Sainz (E), Williams, 1:15,432 07. Alex Albon (T), Williams, 1:15,473 08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:15,497 09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:15,746 10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:15,787 11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:15,604 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:15,765 13. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:15,772 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:16,260 15. Franco Colapinto (RA), Alpine, ohne Zeit 16. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:16,379 17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:16,518 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:16,613 19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:16,918 20. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, ohne Zeit
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