Lewis Hamilton (Ferrari): Nur noch ein Joker übrig
Schafft Ferrari-Superstar Lewis Hamilton nach der Formel-1-Sommerpause die Wende? Der 62-jährige Ex-Ferrari-Fahrer Ivan Capelli ist skeptisch: «Hamilton hat nur noch einen Joker übrig.»
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Die Formel 1 nimmt wieder Fahrt auf, am 31. August findet der Grosse Preis der Niederlande statt, eine Woche später das Heimrennen von Ferrari in Monza.
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Eine der spannenden Fragen im letzten Drittel der GP-Saison 2025: Schafft Lewis Hamilton mit Ferrari die Wende zum Besseren? In den ersten 14 Grands Prix konnte der 40-jährige Brite kein einziges Mal aufs Siegerpodest gelangen, gegen Charles Leclerc zieht er im Team-internen Duell klar den Kürzeren. Der frühere Ferrari-Fahrer Ivan Capelli ist skeptisch und sagt bei der Gazzetta dello Sport: "Hamilton führt eine Art Doppelleben – abseits der Rennstrecke der gewohnte Hamilton, der siebenfache Weltmeister, den wir kennen, aber sobald er im Auto sitzt, findet er keine Antwort auf seine Fahrprobleme findet. Ich habe gesehen, wie er das Lächeln in seinen Augen verloren hat. Das, was früher seine Stärke war, nämlich das Team in schwierigen Zeiten an die Hand zu nehmen, gelingt ihm jetzt nicht mehr. Und das hat er inzwischen erkannt. Vor allem mit einem so schnellen Teamkollegen an seiner Seite."
Der 93-fache GP-Teilnehmer (WM-Siebter von 1988) aus Mailand fährt fort: "Doch Lewis kann Ferrari noch immer etwas geben. Dass er das Jahr so beenden wird, ist für mich unvorstellbar. Lewis ist sich mittlerweile bewusst, dass er sich nicht an den SF-25 anpassen kann, und selbst die Arbeitsmethoden bei Ferrari sind wahrscheinlich weit von dem entfernt, was er in zwölf Jahren bei Mercedes gewohnt war. Zu diesem Zeitpunkt ist 2026 der einzige Joker, den Hamilton noch ausspielen kann: ein komplett neues Auto mit neuen Regeln, bei dem alle mit gleichen Voraussetzungen starten."
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040 06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1 13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 14. Carlos Sainz (E), Williams, +1 15. Alex Albon (T), Williams, +1 16. Esteban Ocon (F), Haas, +1 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Out Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt
WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 284 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 187 04. Russell 172 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 54 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Alonso 26 12. Stroll 26 13. Hadjar 22 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Sainz 16 17. Bortoleto 14 18. Tsunoda 10 19. Bearman 8 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 559 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 236 04. Red Bull Racing 194 05. Williams 70 06. Aston Martin 52 07. Sauber 51 08. Racing Bulls 45 09. Haas 35 10. Alpine 20
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