WM neu sortiert: Letzte drei Saisonrennen Katar, Saudi-Arabien & Abu Dhabi?
Eigentlich wäre der Formel-1-Tross jetzt auf dem Weg von Bahrain nach Saudi-Arabien. Aber wegen des Nahost-Konflikts können die zwei April-Rennen nicht stattfinden. Wird Saudi-Arabien nachgeholt?
Der Formel-1-April 2026 ist rennfrei: Die zwei geplanten Läufe in Bahrain (12. April) und in Saudi-Arabien (19. April) sind ausgefallen, weil der Nahost-Konflikt ungelöst bleibt.
Seither wird darüber spekuliert, ob und wie diese zwei Rennen vielleicht nachgeholt werden könnten. Das Problem: Im Sommer kann auf dem Bahrain International Circuit und auf dem Jeddah Corniche Circuit nicht gefahren werden – es ist zu heiss.
Das Problem im Spätsommer und Herbst: viele Rennen, wenige Lücken. Aber in der Sendung «De Stamtafel» von Ziggo Sports hat der frühere Formel-1-Fahrer Robert Doornbos eine mögliche Lösung thematisiert.
Der 44-jährige Niederländer (2005 mit Minardi und 2006 mit Red Bull Racing im Einsatz) sagt: «Wir wissen, dass der saudi-arabische Ölgigant Aramco nicht nur ein Hauptsponsor der Formel 1 und des Aston Martin-Teams ist, die Firma ist auch eng mit dem Grossen Preis von Saudi-Arabien verbunden.»
«Der Stadt-GP in Jeddah ist ihr Juwel. Jeddah könnte daher in den Kalender zurückkehren. Ich höre, dass eine mögliche Lösung so aussehen könnte – das Finale von Abu Dhabi um eine Woche nach vorne schieben, also auf den 13. Dezember und die Saison mit den drei arabischen Rennen Katar, Jeddah und Abu Dhabi beenden.»
Jeddah nach Abu Dhabi zu setzen, das geht nicht, weil den Organisatoren des WM-Laufs auf dem Yas Marina Circuit das Finale vertraglich zugesichert ist.
Doornbos räumt ein: «Alle wird zunächst mal davon abhängen, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt.»
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