Ferrari-Star Lewis Hamilton musste in Abu Dhabi erneut nach dem ersten Qualifying-Segment aussteigen. Der siebenfache Weltmeister war bedient, und fand nur wenige, aber klare Worte.
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Es war das vierte Q1-Aus in Folge, das Lewis Hamilton hinnehmen musste: In der letzten Zeitenjagd des Jahres auf dem Yas Marina Circuit verpasste er das Weiterkommen um nur acht Tausendstel und musste deshalb mit Platz 16 Vorlieb nehmen. Schon in den GP von Las Vegas und Katar sowie im Doha-Sprint hatte er zur ersten Gruppe der Ausgeschiedenen gehört.
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Vor dem Qualifying in Abu Dhabi hatte Hamilton im freien Training einen Crash in der neunten Kurve gebaut, sein Team leistete ganze Arbeit und schaffte es pünktlich zum Qualifying, dass sein Renner wieder einsatzbereit war. Das erste freie Training hatte er zugunsten von Rookie Arthur Leclerc aussetzen müssen. Die Regeln schreiben vor, dass jeder Fahrer zwei Mal im Jahr einem Nachwuchstalent das Steuer überlassen muss. «Das war natürlich nicht hilfreich, aber es ist für alle gleich», sagte er dazu. Über seinen Crash im dritten freien Training sagte der Rekord-GP-Sieger: «Mein Auto setzte stark auf und am Ende habe ich dann die Kontrolle über das Heck verloren.» Der 40-jährige Brite, dem zum ersten Mal in 19 Formel-1-Jahren eine Saison ohne GP-Podestplatz droht, fügte seufzend an: «Ich weiss nicht, was ich sagen soll.»
Vor laufender «Sky Italia»-Kamera sagte er dann: «Mir fehlen die Worte, um zu erklären, was in mir vorgeht. Ich spüre eine unfassbare Wut und einen unglaublichen Zorn.» An einen Formel-1-Abschied denke er aber nicht, stellte er klar. «Das ist überhaupt kein Thema», winkte er auf Nachfrage ab.
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