Haas-Teamchef Ayao Komatsu warnt: «Melbourne viel kritischer als Bahrain»
Die Formel 1 reist zum WM-Auftakt von Australien. Haas-Teamchef Ayao Komatsu macht uns auf Überraschungen gefasst: «Melbourne ist in Sachen Energie-Management viel kritischer als Bahrain.»
Endlich nimmt die Königsklasse die Saison auf: beim Grossen Preis von Australien im Albert-Park von Melbourne. Haas-Teamchef Ayao Komatsu findet, wir sollten uns auf ein paar Überraschungen gefasst machen.
Der 50-jährige Japaner erklärt: «Alle sind total gespannt auf das erste Rennen in dieser brandneuen Formel-1-Ära, und das Mittelfeld wird sehr umkämpft sein.»
Komatsu: «Keiner weiss, wo er steht»
«Ich glaube nicht, dass derzeit jemand genau weiss, wo er steht, aber für mich war unsere Vorbereitung in der Vorsaison sehr gut. Die Zuverlässigkeit des Haas-Rennwagens war gut, wir haben kontinuierlich über das Auto gelernt, die Regularien verstanden und gelernt, wie man die Energie managt.»
«Allerdings ist es ein völlig anderes Spiel, sechs Tage Testfahrten auf einer Strecke zu absolvieren, als nach Melbourne zu fahren und im ersten freien Training sofort loszulegen. Was wir in Bahrain einen halben Tag lang gemacht haben, müssen wir im Wesentlichen in zwei Läufen des ersten Trainings erledigen – das ist die grosse Herausforderung in diesem Jahr.»
«Schon der Wechsel von Barcelona nach Bahrain zeigte, welch grossen Unterschied die unterschiedlichen Streckenanforderungen machen, in der Vorbereitung auf das Qualifying im Vergleich zu früheren Jahren. Melbourne als Strecke wird in Bezug auf Energierückgewinnung, die dieses Jahr entscheidend ist, wesentlich kritischer sein als Bahrain.»
Komatsu: «Q1 mit 22 Autos, das wird knifflig»
«Im ersten Teil des Qualifyings wird das mit 22 Autos knifflig, den Verkehr auf der Aufwärmrunde und generell zu managen. Ich glaube jedoch, dass wir im vorderen Bereich des Mittelfelds mitmischen können, basierend auf unseren Vorbereitungstests.»
«Ich spüre bei uns grosse Begeisterung und Vorfreude. Sicher werden wir auf etwas stossen, woran wir nicht gedacht hatten, oder auf eine Überraschung, aber wie immer müssen wir einfach schnell reagieren – das wird eine riesige Herausforderung, für alle Wettbewerber.»
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