Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und der italienische Motorradhersteller MV Agusta haben ihr Abkommen verlängert. Der Formel-1-Star hilft mit, weitere neue Modelle zu entwerfen!
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Die "MV Agusta Dragster RR LH44 Limited Edition" war ein Volltreffer: Das Motorrad, eine auf 244 Stück ausgelegte Sonderausgabe der MV Agusta Dragster Brutale, an welcher Formel-1-Star Lewis Hamilton mitgearbeitet hat, war innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft.
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Das hat MV-Agusta-Präsident Giovanni Gastiglioni bewogen, ein Abkommen mit dem dreifachen Formel-1-Champion zu verlängern: "Ich bin vor ein paar Jahren mit Lewis in Kontakt gekommen, als er bei uns angerufen hat und sich sehr bescheiden erkundigte, ob er ein Motorrad kaufen könne. Wir haben dann einige Zweiräder für Lewis nach seinen Wünschen umgebaut, bevor wir uns sagten – warum nicht gemeinsam ein Bike entwickeln? Das Ergebnis war die MV Agusta Dragster RR LH44 Limited Edition. Ich bin sehr stolz, dass wir uns nun dazu entschlossen haben, diese Partnerschaft weiterzuführen. Die Fans dürfen sich auf weitere, von Lewis mitentworfene Maschinen freuen, die wir schon bald zeigen." Lewis Hamilton: "Ich freue mich, dass unserer Partnerschaft weitergeht. Ich liebe es, mit Giovanni und den ganzen Jungs von MV Agusta zu arbeiten – ihre Leidenschaft für die Technik und ihr Auge fürs Details erzeugen wirklich verblüffende, unverwechselbare Motorräder. Ich kann hier meine Passion ausleben: Motorradfahren, aber auch meinen Hang für Design."
Hamilton ist ein kreativer Mensch – er schreibt Musik, er arbeitet an Freizeitbekleidung, er entwirft Baseballkappen, vor kurzem verblüffte er mit einem Gedicht für die vor zwanzig Jahren verstorbene Diana, Prinzessin von Wales.
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Der dreifache Formel-1-Champion wollte mit der MV Agusta Dragster RR LH44 Limited Edition ein Motorrad mitentwerfen, das mutig und aggressiv und frech ist, eines, das Hightech mit Stil verbindet.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Mehrere Dutzend Änderungsvorschläge für eine herkömmliche Brutale Dragster 800 hatte der Mercedes-Star eingereicht, die LH strotzte nur so vor Karbonteilen, bei der Lackierung hatte Hamilton Stilelemente seines Helmdesigns übernommen, wie das Perlmutt, natürlich durfte das Hamilton-Logo nicht fehlen.
Eine der 140 PS starken Dreizylindermaschinen wird von Hamilton regelmässig zu Rennen gefahren, in Ungarn entzückte er die Fans mit Burnouts. Der italienische Flugzeughersteller Agusta hatte nach dem Tod seines Gründers Graf Giovanni Agusta 1927 mit der Herstellung von Motorrädern begonnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Motorradproduktion 1945 als eigenständige Firma von seinem Sohn Domenico Agusta in Samarate (Italien) unter dem Namen "Meccanica Verghera Agusta" (frei übersetzt: mechanischer Betrieb Agusta in Verghera – Ortsteil von Samarate) gegründet, daher MV Agusta.
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Nach einem Boom in den 50er Jahren und schönen Rennerfolgen in den 60er und 70er Jahren musste die Produktion im Jahr 1980 aufgrund finanzieller Probleme eingestellt werden. Im Jahr 1992 wurde MV Agusta von der Castiglioni-Gruppe (Cagiva) gekauft, die bereits zuvor Herstellern wie Aermacchi oder Ducati wieder auf die Beine geholfen hatte. 2008 erwarb Harley-Davidson die MV Agusta-Gruppe (für 70 Millionen Euro), aber im Sommer 2010 kaufte die Familie Castiglioni die Marke für den symbolischen Wert von einem Dollar zurück, nachdem die Amerikaner in finanzielle Schräglage geraten waren. Seit dem Tod von Claudio Castiglioni 2011 leitet sein heute 36jähriger Sohn Giovanni die Firma.
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