F1-Premiere für September geplant: So ist der Stand beim Madrid-GP
In nur fünf Monaten soll auf dem «Madring» in Madrid/Spanien ein Formel-1-Grand-Prix stattfinden. Der Projektchef, früher Manager von Fernando Alonso, gibt ein Update zum Stand der Dinge.
Noch ist es eine riesengroße Baustelle, aber schon in fünf Monaten soll in der spanischen Hauptstadt Madrid ein Formel-1-Rennen stattfinden. Für den 13. September 2026 ist die Renn-Premiere auf dem «Madring» angesetzt.
Generaldirektor Garcia Abad: «Wir liegen im Zeitplan»
Baubeginn auf der Strecke im Norden von Madrid auf einem Messegelände von IFEMA Madrid, unweit des Flughafens Madrid Barajas, war erst vor knapp einem Jahr Ende April 2025. Immer wieder kamen Gerüchte auf, der Kurs könnte nicht rechtzeitig fertig werden. Doch alles läuft nach Plan, betont der Veranstalter. Ein wichtiger Meilenstein steht in knapp sechs Wochen bevor.
Der Generaldirektor des Madrid-GP Luis Garcia Abad, früher Manager von Fernando Alonso, gab gegenüber unseren Kollegen von der spanischen AS ein Update: «Die erste Asphaltschicht bis zur Kurve 19 ist bereits fertiggestellt, und fast alles wurde bereits betoniert. Wir liegen im Zeitplan. Das Tempo hat uns nie übermäßig beunruhigt. Die Baufirmen arbeiten geordnet und zügig, und eine Reihe von Verpflichtungen wird eingehalten, um die Bauarbeiten am 30. Mai abzuschließen.»
Bau bis Ende Mai, Feintuning ab Juni
Dann sollen die groben Bauarbeiten abgeschlossen sein und das Feintuning beginnt. Abad: «Danach müssen wir alles andere aufbauen: die endgültige Asphaltierung, die Bordsteine, die Markierungen, das Boxengebäude, den Paddock Club… alles, was technisch notwendig ist. Dazu kommen noch die Tribünen, die wir auf- und wieder abbauen müssen. Diese Phase beginnt jedoch erst ab dem 1. Juni.»
Mitte Juni fährt die Formel 1 das erste Rennen auf spanischem Boden der Saison, nämlich auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona. Im Rahmen dessen soll es auch einen Besichtigungstermin für Medien geben. Paten des Events sind übrigens neben dem früheren Alonso-Manager in Leitungsposition auch F1-Pilot Carlos Sainz und sein Vater, Rallye-Ikone Carlos Sainz sr.
Der Kurs wird 5,4 Kilometer lang sein und durch 22 Kurven führen. Darunter soll die längste Steilkurve der F1-WM sein: 24 Prozent Neigung und über 547 Meter. Steilkurven kennen Fahrer und Fans aktuell vor allem aus Zandvoort.
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