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Niclas Svensson: – der Weltmeister, der sich nur als Top-6-Fahrer sieht

Grüße Sprüche klopfte Niclas Svensson (35) auch nicht, als er den Titel in der Eisspeedway-WM in Heerenveen in der Tasche hatte. Sein Selbstbild zeugt von starker Reflektion und Realismus.

Im Artikel erwähnt

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Schon im vergangenen Jahr durfte sich Niclas Svensson in Heerenveen als Sieger feiern lassen – und das sogar zweimal, als er beide WM-Rennen gewann. Den Titel schnappte sich dann aber doch Martin Haarahiltunen, zum vierten Mal in Folge.

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In diesem Jahr war klar, dass Haarahiltunen im WM-Kampf keine Rolle spielen würde, da er nach seinem Crash in Inzell nicht antreten konnte. Svensson zeigte im Training und auch in den Vorläufen, dass er entschlossen genug ist, sich die Goldmedaille zu krallen. «Ich habe die Strecke hier verinnerlicht und die Bahn liegt mir. So bin ich recht entschlossen ins Rennen gegangen», erklärte der neue Weltmeister, weshalb er in allen Läufen voll auf Sieg fuhr. «Hätte ich angefangen zu rechnen, dann hätte ich mir zu viele Gedanken gemacht und am Ende wäre ich vielleicht zu langsam gefahren. So habe ich im Rennen immer wieder versucht hart zu fahren, Geschwindigkeit aufzubauen und so das Momentum für mich zu behalten.»

Auch als es im Finale um den Titel ging und die Punkte aus den Vorläufen nichts mehr wert waren, behielt der Schwede die Nerven, konnte auch im zweiten Anlauf die Führung übernehmen und unaufhaltsam zum Titel fahren, als würde ihn der gesamte Druck nicht belasten. «Ich bin eigentlich gar nicht so selbstbewusst und sehe mich auch nur als einen der Top-6-Fahrer», erzählte Svensson SPEEDWEEK.com. «An guten Tagen geht dann mehr, wenn ich aus meiner Komfortzone herausgehe.»

Niclas Svensson: Erst der vierte Weltmeister aus Schweden

In der unter normalen Umständen von Russen dominierten Sportart ist Svensson nach Erik Stenlund, Per-Olof Serenius und Martin Haarahiltunen erst der vierte Eisspeedway-Weltmeister aus Schweden. «Ich habe das wahrscheinlich noch nicht ganz begriffen, aber ich wäre auch extrem enttäuscht gewesen, wenn ich mit dem Wissen hätte heimfahren müssen, es nicht geschafft zu haben», betonte der 35-Jährige. «Die Duelle mit Max Koivula aber auch Heikki Huusko waren in der gesamten Saison sehr eng und wir haben uns immer wieder gegenseitig bezwungen – es hätte vieles passieren können.»

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Endstand Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2026:

  1. Niclas Svensson (S), 54 WM-Punkte

  2. Max Koivula (FIN), 50

  3. Luca Bauer (D), 46

  4. Martin Haarahiltunen (S), 36

  5. Heikki Huusko (FIN), 36

  6. Max Niedermaier (D), 34

  7. Franz Zorn (A), 27

  8. Lukas Hutla (CZ), 26

  9. Sebastian Reitsma (NL), 23

  10. Ove Ledström (S), 18

  11. Jasper Iweam (NL), 17

  12. Filip Jäger (S), 13

  13. Harald Simon (A), 12

  14. Andrej Divis (CZ), 11

  15. Leon Kramer (NL), 8

  16. Martin Posch (A), 7

  17. Melwin Björklin (S), 5

  18. Christoph Kirchner (D), 5

  19. Hans Weber (D), 5

  20. Maximilian Niedermaier (D), 3

  21. Paul Cooper (GB), 2

  22. Niek Schaap (NL), 0

  23. Franz Mayerbüchler (D), 0

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