Nach der spannenden Sprint-Quali von Miami war Formel-1-Weltmeister einer jener Fahrer, die bei den Rennkommissaren antraben mussten. Aber der Niederländer ist vom Haken – keine Strafe.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Gleich sechs Formel-1-Fahrer mussten nach der unterhaltsamen Sprint-Quali bei den Rennkommissaren antraben. Felix Holter (Deutschland), Mathieu Remmerie (Belgien), Derek Warwick (Grossbritannien) und Steve Pence (USA) monierten, dass sich das halbe Dutzend nicht an Vorgaben in Sachen Mindest-Speed auf der Bahn gehalten haben.
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Anders gesagt: Sie gondelten zu langsam auf der Strecke herum und standen dabei potenziell oder in Wahrheit Gegnern im Weg herum. Stunden nach der Sprint-Quali kam das Urteil der Rennpolizei: Keine Strafversetzung, lediglich eine Ermahnung ans Team.
Max Verstappen über seine Sprint-Quali: "Wir haben uns gut geschlagen. Die Reifen haben recht ordentlich gehalten. Leider hat mein Auto schon vom ersten Training an untersteuert." "Untersteuern ist in Miami ziemlich unangenehm, denn dann verlierst du in den ganzen langsamen Passagen viel Zeit. Wenn ich mir die Runde im Detail angucke, dann sehe ich – im ersten, schnellen Teil der Bahn sind wir flott dabei. Die zügigen Bögen munden dem Auto. Aber im langsamen Teil mangelt es an Grip." "Von daher geht Platz 4 in Ordnung. Klar ist das nicht der Startplatz, den du dir wünschst. Aber man muss mit unseren Möglichkeiten auch realistisch sein. Wir haben uns dennoch in der Nähe unserer Gegner halten können." "Der weitere Verlauf des Wochenendes wird für uns knifflig. Mit nur einem freien Training mangelt es an Daten in Sachen Dauerlauf mit unterschiedlicher Spritlast. Aber mit diesem Handling und angesichts der Hitze erwarte ich für uns eine schwierige Aufgabe. Wir werden das Beste aus unseren Möglichkeiten machen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:26,482 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:26,527 03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:26,582 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:26,737 05. George Russell (GB), Mercedes, 1:26,791 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:26,808 07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:27,030 08. Alex Albon (T), Williams, 1:27,193 09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:27,543 10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:27,790 11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:27,850 12. Esteban Ocon (F), Haas, 1:28,070 13. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:28,167 14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:28,375 15. Carlos Sainz (E), Williams, ohne Zeit 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:29,028 17. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:29,171 18. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:29,246 19. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:29,312 20. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,825
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