Formel-1-Champion Max Verstappen hat im Qualifying zum Miami-GP wieder einmal sein Talent und sein Tempo unter Beweis gestellt. Der Red Bull Racing-Star sprach hinterher über seine Erfolgsformel.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit der Pole von Max Verstappen im GP-Qualifying von Miami hatten nicht viele gerechnet – auch nicht er selbst. Der Titelverteidiger aus dem Red Bull Racing Team schaffte die 5,412 km lange Runde in 1:26,204 min und blieb damit sechseinhalb Hundertstel schneller als McLaren-Pilot Lando Norris, der neben ihm aus der ersten Startreihe losfahren wird.
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Verstappen, der in der Zeitenjagd zur Sprint-Startaufstellung noch mit der viertschnellsten Runde hatte Vorlieb nehmen müssen, erklärte auf die Frage, ob er zum Start des Wochenendes gewusst habe, dass sein Auto gut genug ist, um die Pole zu erobern, gestand unumwunden: "Nicht wirklich. Denn das ist nicht eine unserer besten Strecken, weil sie so viele langsamere Ecken umfasst." "Aber dieses Wochenende haben wir uns mit dem Speed auf den Geraden schwer getan. Ich bin immer noch nicht ganz glücklich mit dem Auto in den langsameren Passagen. Dennoch konnten wir über eine Runde konkurrenzfähig sein. Das Rennen ist allerdings eine ganz andere Geschichte", fügte der Niederländer an.
Viele Fans und GP-Beobachter fragen sich: Wie schafft es Verstappen, im richtigen Moment alles auszublenden? Denn kurz vor dem Start des Wochenendes kam seine erste Tochter Lily zur Welt, und vor dem GP-Qualifying musste er im Sprint eine Klatsche einstecken, nachdem ihn sein Team zur falschen Zeit von der Box wegfahren liess, weshalb er mit Kimi Antonelli kollidierte und eine Strafe kassierte, die ihn ans Ende der Ergebnisliste zurückwarf.
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"Ich schaffe das, indem ich vieles nicht zu emotional sehe. Natürlich ist das Baby da eine Ausnahme, ich war im Ruhepuls-Modus noch nie so nervös. Aber der Rest ist einfach Racing, und das mache ich schon so lange, dass mich nichts wirklich erschüttern kann. Ich sage es schon lange, sobald du deinen Traum von GP-Siegen und Titelgewinnen erfüllt hast, bist du viel entspannter. Selbst wenn du einen schlechten Tag hast, spielt es dann keine grosse Rolle. Es geht vielmehr darum, wie du die Dinge wieder hinbekommst, du machst einfach weiter und lässt das hinter dir. Du wirst viel ruhiger und fokussierst dich auf das, was vor dir liegt", erklärt der 27-Jährige sein Erfolgsgeheimnis.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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GP-Qualifying, Miami
01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:26,204 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:26,269 03. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:26,271 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:26,375 05. George Russell (GB), Mercedes, 1:26,385 06. Carlos Sainz (E), Williams, 1:26,569 07. Alex Albon (T), Williams, 1:26,682 08. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:26,754 09. Esteban Ocon (F), Haas, 1:26,824 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:26,943 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:26,987 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:27,006 13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:27,151 14. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:27,186 15. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:27,363 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:27,473 17. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:27,604 18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:27,710 19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:27,830 20. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:27,999 Miami-Sprint, Miami International Autodrome
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 36:37,647 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,672 sec 03. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1,073 04. George Russell (GB), Mercedes, +3,127 05. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +3,412 06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +5,153 07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +5,635 08. Pierre Gasly (F), Alpine, +5,973 09. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +6,153 10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +7,502 11. Alex Albon (T), Williams, +7,522 * 12. Esteban Ocon (F), Haas, +8,998 13. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +9,024 ** 14. Oliver Bearman (GB), Haas, +9,218 *** 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +9,675 16. Jack Doohan (AUS), Alpine, +9,909 17. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +12,059 **** Out Fernando Alonso (E), Aston Martin, Crash Carlos Sainz (E), Williams, Crash Charles Leclerc (MC), Ferrari, Crash * ursprünglich Vierter, 5-Sekunden-Strafe ** ursprünglich Siebter, 5-Sekunden-Strafe *** ursprünglich Achter, 5-Sekunden-Strafe **** 10-Sekunden-Strafe WM-Stand (nach 5 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 106 Punkte 02. Norris 97 03. Verstappen 87 04. Russell 78 05. Leclerc 47 06. Antonelli 40 07. Hamilton 37 08. Albon 20 09. Ocon 14 10. Stroll 14 11. Tsunoda 8 12. Gasly 7 13. Hülkenberg 6 14. Bearman 6 15. Hadjar 5 16. Sainz 5 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 203 Punkte 02. Mercedes 118 03. Red Bull Racing 92 04. Ferrari 84 05. Williams 25 06. Haas 20 07. Aston Martin 14 08. Racing Bulls 8 0 9. Alpine 7 10. Sauber 6
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