Max Verstappen äusserte sich nach dem Qualifying zum Brasilien-GP zum Telefonat zwischen Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff und seinem Papa Jos Verstappen, das für Ärger bei Red Bull Racing sorgte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit einem Telefonat sorgte Toto Woff für Ärger und Kopfschütteln in der Red Bull Racing-Box. Denn der Mercedes-Motorsportdirektor rief bei Max Verstappens Vater Jos an, und bat diesen, auf seinen Sohn einzuwirken, damit dieser nicht etwa für eine Vorentscheidung im Titelkampf von Wolffs Silberpfeil-Schützlingen Nico Rosberg und Lewis Hamilton sorge.
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Das brachte Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner auf die Palme: "Ich war überrascht davon zu hören", schimpfte der Brite im TV-Interview mit Sky Sports F1. "Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Teamchef den Vater eines Fahrers aus einem anderen Rennstall anruft, um ihn darauf hinzuweisen, dass sein Sohn sich durch seine Fahrweise keinen Gefallen tut." Und der 42-Jährige scherzte: "Ich finde das ist doch Blödsinn. Wenn Toto ein Rennen für seine Piloten will, dann kann er sie doch morgen um 11 Uhr gegeneinander antreten lassen, während der Rest des Feldes um 14 Uhr antritt."
Etwas lockerer sieht Verstappen die ganze Angelegenheit. Der 19-Jährige schilderte: "Toto hat meinen Vater angerufen. Als der Anruf kam, sass ich daneben, aber er ging raus, denn ich schaute TV und er wollte mich nicht stören."
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Und der schnelle Teenager fügte achselzuckend an: "Es war nicht ganz so, wie es in den Medien dargestellt wurde. Wir alle sind Racer, die Rennen fahren und sich duellieren wollen, und das will Mercedes am Ende ja auch."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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