Das läuft nicht rund für WM-Leader Max Verstappen: Nur 17. Platz im zweiten freien Training zum Las Vegas-GP. Der Vorjahressieger sagt: «Die Bahn ist wahnsinnig rutschig, das ist Fahren wie auf Eis.»
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Vor einem Jahr preschte Max Verstappen in Las Vegas von Startplatz 2 zum Sieg, damals im schnellsten Auto im Startfeld. Ein Jahr später bedurfte es einen durchgeknallten Grand Prix von Brasilien, damit Max erstmals seit Spanien wieder gewinnen kann.
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Aber Verstappen vermutete hier im Fahrerlager des Las Vegas Strip Circuit schon vor dem ersten Training: "In den vergangenen Rennen hatten wir auf trockener Strecke nicht den richtigen Speed. Es ist ja nicht so, dass jetzt alle Probleme gelöst wären, nur weil wir in Brasilien ein Rennen im Regen gewonnen haben. Das hat mir eine gute Ausgangsposition in der Meisterschaft verschafft, gewiss, aber wir haben nicht das schnellste Auto." Das hat sich am ersten Trainingstag in Nevada bestätigt: Halbwegs auf Speed im ersten Training (Fünftschnellster), aber nur Rang 17 im zweiten, Max beklagte sich über mangelnden Grip, rutschte ein paar Mal von der Strecke und hatte mit dem Wagen sichtlich alle Hände voll zu tun.
Die Speed-Messungen zeigen: Red Bull Racing verliert auf den Geraden massiv Zeit auf die Rennwagen von Ferrari, McLaren und Mercedes. Das deutet auf zu viel Luftwiderstand des Heckflügels hin. Der 62-fache GP-Sieger Verstappen sagt über seine zwei Trainingsstunden: "Die Bahn ist wahnsinnig rutschig, das ist Fahren wie auf Eis. Ich habe Mühe, die Reifen zum Arbeiten zu bringen, vor allem auf eine schnelle Runde. Daher ist der Abstand zur Spitze unverhältnismässig gross." "In den Dauerläufen schaut das ein wenig besser aus, aber wir müssen da noch Einiges besser machen. Klar sind die Verhältnisse für alle gleich, aber wir müssen besser verstehen, wieso wir das nicht besser hinkriegen." Zwischenbilanz: Red Bull Racing muss an der Fahrzeugbalance arbeiten und auf den Geraden schneller werden. Mit einer besseren Balance wird es den Piloten auch leichter fallen, die Pirelli-Walzen zum Arbeiten zu bringen.
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01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:33,825 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:33,836 03. George Russell (GB), Mercedes, 1:34,015 04. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:34,105 05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:34,313 06. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:34,651 07. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:34,686 08. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:34,798 09. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:34,818 10. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:34,997 11. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:35,020 12. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:35,221 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:35,251 14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:35,440 15. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:35,671 16. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:35,765 17. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:35,834 18. Franco Colapinto (RA), Williams, 1:35,868 19. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:36,055 20. Alex Albon (T), Williams, 1:39,629
1. Training, Las Vegas 01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:35,001 min 02. George Russell (GB), Mercedes, 1:35,397 03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35,954 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:36,007 05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:36,038 06. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:36,219 07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:36,262 08. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:36,451 09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:36,478 10. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:36,536 11. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:36,811 12. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:36,817 13. Alex Albon (T), Williams, 1:36,948 14. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:37,152 15. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:37,200 16. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:37,765 17. Franco Colapinto (RA), Williams, 1:38,025 18. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:38,350 19. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:38,574 20. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:38,730
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