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MotoGP-Realität für Pramac Racing: Der zweite Neustart in zwei Jahren

Am 13. Januar stellte Pramac Racing in Siena die Farben für die MotoGP-Saison 2026 vor. Jack Miller und Neuzugang Toprak Razgatlioglu sollen die neue V4-M1 von Yamaha konkurrenzfähig machen.

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Nachdem Pramac Racing in der MotoGP-Saison 2024 mit Jorge Martin den Fahrer-WM-Titel holte, machte das Team 2025 einen Neustart. Die Truppe rund um Manager Gino Borsoi wechselte von Langzeitpartner Ducati zu Yamaha und verpflichtete mit Miguel Oliveira und Jack Miller zwei Routiniers, um die Entwicklung bei der schwächelnden M1 voranzutreiben.

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Das Satellitenteam erlebte ein schwieriges Jahr. Miller und Oliveira landeten auf den Gesamträngen 17 bzw. 20. In der Teamwertung landete die erfolgsverwöhnte Mannschaft gar nur auf dem letzten Platz.

2026 soll ein Schritt nach vorn gelingen. Der Vertrag mit Miller wurde um ein Jahr verlängert – Yamaha weiß, dass der Australier schnell ist und das japanische Motorrad ans Limit bringen kann. Oliveira musste gehen und wurde durch den dreifachen Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu ersetzt.

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Pramac steht in diesem Jahr erneut vor einer schwierigen Aufgabe. Toprak wird zwar viel zugetraut, er muss sich aber im GP-Paddock erst zurechtfinden. Dazu kommt, dass das Team wieder ein neues Motorrad in den Boxen stehen hat. Yamaha hat den Schwenk zu einem anderen Motorenkonzept vollzogen, die V4-M1 ist aber noch weit davon entfernt, konkurrenzfähig zu sein – es wird schwer, mit dem neuen Bike in dieser Saison um Top-Platzierungen zu kämpfen.

2026 markiert für Pramac somit wieder einen Neustart. Für die Teampräsentation am 13. Januar haben sich die Italiener einen besonderen Ort ausgesucht: die «Accademia Musicale Chigiana» in der Stadt Siena. Siena liegt in der Toskana und ist nur rund 40 km von der Firmenzentrale von Pramac entfernt.

Als Motto für die Teamvorstellung hatte man sich passend «The Symphony of Speed» ausgedacht. Toprak Razgatlioglu und Jack Miller haben die Yamaha V4-M1 in den Pramac-Farben in dem historischen Umfeld neben einem schwarzen Flügel enthüllt.

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Pramac feierte bei der Teampräsentation auch das 25-jährige Engagement in der Königsklasse der Motorrad-Weltmeisterschaft. Selbst Motorrad-Legende Giacomo Agostini war an diesem Abend in Siena mit dabei, um das runde Jubiläum zu feiern.

«Die Saison 2026 ist für uns ein besonderer Meilenstein, da wir unser 25-jähriges Jubiläum in der MotoGP-Weltmeisterschaft feiern. Diese Jahre waren voller Emotionen, Herausforderungen und Wachstum und haben uns zu dem starken und entschlossenen Team gemacht, das wir heute sind», meinte Teamchef Paolo Campinoti. «Wir konzentrieren uns voll und ganz darauf, die Fortschritte fortzusetzen, die diese ehrgeizige Partnerschaft mit Yamaha erfordert. Dieses Projekt, das nun in sein zweites Jahr geht, bringt neue Herausforderungen mit sich, denen wir uns mit Engagement, Erfahrung und der ganzen Kraft unseres Teams stellen wollen.»

«Das zweite Jahr unserer Partnerschaft mit Yamaha ist äußerst wichtig, insbesondere da es mit einer grundlegenden Veränderung ihrer technischen Philosophie zusammenfällt. Yamaha hat mit einem völlig neuen Projekt einen mutigen Schritt nach vorne gemacht, und ihre uneingeschränkte Unterstützung hilft uns, uns schnell und effektiv an dieses neue Motorrad anzupassen», ergänzte Teammanager Gino Borsoi. «Die Saison 2026 stellt in vielerlei Hinsicht einen Neuanfang dar. Wir freuen uns darüber, mit Jack Miller weiterzumachen, aber das neue Motorrad und die Ankunft von Toprak Razgatlioglu bringen neue Herausforderungen und eine natürliche Lernkurve für alle Beteiligten mit sich – eine spannende Phase, in der Anpassungsfähigkeit entscheidend sein wird. Das Team ist fest entschlossen, Yamaha wieder dorthin zu bringen, wo es hingehört. Mit ihrem Engagement, unserer Struktur und dem Talent unserer Fahrer sind wir zuversichtlich, dass wir gemeinsam wachsen.»

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Yamaha ließ somit dem Satellitenteam Pramac den Vortritt. Das Werksteam mit Fabio Quartararo und Alex Rins wird seine Farben für dir MotoGP-Saison 2026 erst am 21. Januar im indonesischen Jakarta enthüllen. Bleibt nur zu hoffen, dass die V4-M1 im Laufe der Saison in der Lage sein wird, eine Symphonie abzufeuern und sie nicht im Mainstream untergeht.

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