Jack Miller (Yamaha): «Ich habe mir viele Beulen und Kratzer eingefangen»
Jack Miller bestreitet 2026 seine zwölfte MotoGP-Saison. Am 13. Januar stellte der Australier in Siena mit seinem neuen Teamkollegen Toprak Razgatlioglu die Yamaha V4-M1 in den Pramac-Farben vor.
Jack Miller erlebte 2025 eine durchwachsene erste Saison mit Yamaha. An den Rennwochenenden hatte er mit den Problemen der M1 zu kämpfen. Dennoch konnte der routinierte Australier einige starke Ergebnisse erzielen – im Grand Prix in Austin wurde er Fünfter, in den Sprintrennen auf dem Sachsenring und auf Phillip Island holte er die Ränge 5 und 4. Die MotoGP-Saison 2025 beendete Miller mit 79 Punkten auf Platz 17.
Miller, der am 18. Januar seinen 31. Geburtstag feiert, geht 2026 in seine zwölfte MotoGP-Saison. Er wird Yamaha dabei helfen, die neue V4-M1 konkurrenzfähig zu machen. An seine Seite bekommt er mit dem dreifachen Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu einen neuen Teamkollegen.
Am 13. Januar enthüllten «Jackass» und Toprak im italienischen Siena die Pramac-Farben für die MotoGP-Saison 2026. Anlässlich der Teampräsentation blickte er auf sein erstes Jahr mit Yamaha zurück. «Ich habe mir viele Beulen und Kratzer eingefangen», schmunzelte Miller. «Es war aber ein großartiges erstes Jahr und ich habe es sehr genossen, wieder mit Pramac zusammenzuarbeiten. Jedes Wochenende Paolo (Campinoti) zu sehen, hat mich sehr glücklich gemacht. Es war zudem eine große Ehre, mit Yamaha so eng zusammenzuarbeiten, um das Motorrad zu verbessern – als Fahrer hat mir das sehr viel Spaß gemacht. Natürlich hatten wir einige schwierige Momente, es waren aber auch gute Erlebnisse dabei. Ich denke aber, dass in diesem Jahr die positiven Momente überwiegen werden.»
Miller, Toprak sowie die beiden Werksfahrer Fabio Quartararo und Alex Rins haben in diesem Jahr viel Arbeit vor sich – sie werden sich vollkommen auf das V4-Projekt konzentrieren. «Es war letztes Jahr eine unglaubliche Aufgabe von Yamaha – das neue Motorrad parallel zur damaligen M1 zu entwickeln. Wenn man bedenkt, wie wenig Zeit wir aufgrund der 22 MotoGP-Events hatten – sie haben wahre Wunder vollbracht», lobte Miller die Arbeit von Yamaha. «Wir haben jetzt in der Vorsaison noch viele anstrengende Tage vor uns, um das Bike für das erste Rennwochenende in Thailand fertig zu bekommen.»
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