Max Verstappen, Oscar Piastri: Viel Lob, viel Respekt
Ist es Ihnen im Anschluss ans Formel-1-Rennen von Saudi-Arabien aufgefallen? Nach dem Duell zwischen Max Verstappen und Oscar Piastri fiel kein böses Wort über den Gegner. Das war früher anders.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In der unfassbar spannenden GP-Saison 2021 haben wir so manches Gefecht erlebt zwischen Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull Racing) – auf und neben der Strecke. Da flogen nicht nur die Karbonteile, sondern auch Verbalspitzen.
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Ähnliches haben wir 2024 verfolgt, als McLaren-Fahrer Lando Norris rasant Boden gutmachte auf WM-Leader Verstappen und der Niederländer die Ellbogen ausfuhr (auch ein wenig zu weit), dazu neben der Piste nicht mit Kritik sparte. Aber es ist Ihnen aufgefallen? Mit Charles Leclerc 2022 und mit Oscar Piastri heute ist das irgendwie anders. Da ist viel Respekt zu spüren, und Verstappen ist sich auch nicht zu schade, den Gegner zu loben.
Im Anschluss an den Saudi-Arabien-GP gab es Kritik von Verstappen nicht etwa gegen Piastri, mit dem er in der ersten Kurve Seite an Seite lag, sondern vielmehr mit der Einschätzung der Rennkommissare, dass er sich dabei einen unerlaubten Vorteil ergattert habe – was zur bekannten Fünfsekundenstrafe führte. Zu Piastri hingegen hält der Niederländer fest: "Die Leute vergessen das hin und wieder, aber Oscar fährt erst seine dritte GP-Saison, und seine Leistungen sind überaus solide." "Piastri ist sehr ruhig in seiner Herangehensweise, und das kann ich gut nachvollziehen. Man kann diesen Charakterzug auch auf der Strecke sehen. Er fährt so schnell wie er muss, er macht so gut wie keine Fehler, er fährt unbeirrt ein Spitzenergebnis nach dem anderen ein – as ist genau das, was ein Fahrer braucht, wenn er ein Wörtchen um den Titel mitreden will." Für Max spielt dabei ein Mann eine erhebliche Rolle, der früher ebenfalls für Red Bull Racing ins Lenkrad gegriffen hat – der heute 48-jährige Mark Webber. Max weiter: "So wie ich das sehe, ist Mark an Oscars Seite eine grosse Hilfe, und Webber kann natürlich seine ganze Erfahrung aus zwölf GP-Saisons in die Waagschale legen. Oscar profitiert davon, so wie ich von meinem Vater profitiert habe. Aber wenn’s dann drauf ankommt, dann nutzt Oscar einfach sein Talent, und es macht Spass ihm dazu zuzuschauen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:21:06,758 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, + 2,843 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +8,104 04. Lando Norris (GB), McLaren, +9,196 05. George Russell (GB), Mercedes, +27,236 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +34,688 07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +39,073 08. Carlos Sainz (E), Williams, +64,630 09. Alex Albon (T), Williams, +66,515 10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 67,091 11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +75,917 12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +78,451 13. Oliver Bearman (GB), Haas, +79,194 14. Esteban Ocon (F), Haas, +99,723 15. Nico Hülkenberg (D), Sauber, + 1 Runde 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, + 1 Runde 17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, + 1 Runde 18. Jack Doohan (AUS), Alpine, + 1 Runde Out Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, Unfallschaden Pierre Gasly (F), Alpine, Unfallschaden
WM-Stand (nach 5 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 99 Punkte 02. Norris 89 03. Verstappen 87 04. Russell 73 05. Leclerc 47 06. Antonelli 38 07. Hamilton 31 08. Albon 20 09. Ocon 14 08. Stroll 10 11. Gasly 6 12. Hülkenberg 6 13. Bearman 6 14. Tsunoda 5 15. Hadjar 5 16. Sainz 5 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 188 Punkte 02. Mercedes 111 03. Red Bull Racing 89 04. Ferrari 78 05. Williams 25 06. Haas 20 07. Aston Martin 10 08. Racing Bulls 8 09. Alpine 6 10. Sauber 6
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