Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat sich in Bahrain die Seele aus dem Leib gefahren, aber mehr als Startplatz 7 konnte er nicht erringen. Danach wirkte der Niederländer trübselig.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Moment mal, ist das der Max Verstappen, wie ihn die Formel-1-Fans seit Jahren kennen und lieben? Jener Verstappen, der niemals aufsteckt? Da kommen nach dem Abschlusstraining auf dem Bahrain International Circuit vom 64-fachen GP-Sieger ganz andere Töne, der Niederländer wirkt richtig trübselig.
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Fakt ist: Red Bull Racing hat es nicht geschafft, den Rennwagen des Typs RB21 in jenes schmale Arbeitsfenster zu bringen, in welchem sich Max ideal einbringen und ein Wörtchen um vordere Ränge mitreden kann. Ergebnis: Lediglich Startplatz 7 in Bahrain, mit einem besorgniserregenden Abstand zur Spitze. Der vierfache Champion kam mit dem Handling nie optimal zurecht und monierte überdies Probleme mit den Bremsen. Die Chancen auf einen Coup wie in Japan – null komma nichts. In einer Medienrunde am Abend nach der Quali wirkt Verstappen niedergeschlagen, als er sagt: "McLaren ist gar kein Gegner, ich bin hier lediglich ein Teilnehmer der Formel-1-WM." Auf die Frage, ob er sich derzeit im Titelrennen sehe, immerhin liegt er im Zwischenklassement nur einen Punkt hinter Lando Norris, schockiert Max mit der Antwort: "Nein, das tu ich nicht." "Vom Abstand zu McLaren bin ich nicht überrascht. Davor habe ich schon beim Wintertest hier gewarnt. Ich sagte meinem Team: ‚Passt auf, der Rückstand beträgt eine halbe Sekunde‘, und das hat sich nun bewahrheitet. In dieser Hinsicht hatte ich also recht." Zum Rennverlauf beim kommenden Bahrain-GP meint der 27-jährige Verstappen: "Lando Norris fährt normalerweise einfach nach vorne, bei dem Speed-Überschuss, den sie haben. Natürlich gibt es da Gasly im Rennwagen von Alpine, der zurückfallen könnte, aber abgesehen davon wird es für mich sehr schwierig, Ränge gut zu machen, denn das Tempo unter den McLaren-Verfolgern ist ungefähr gleich. Klar werde mein Bestes geben, aber ich weiss nicht, ob das hier für einen sechsten Platz reichen wird."
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,841 min 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:30,175 03. George Russell (GB), Mercedes, 1:30,009 * 04. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:30,216 05. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:30,213 * 06. Lando Norris (GB), McLaren, 1:30,267 07. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:30,423 08. Carlos Sainz (E), Williams, 1:30,680 09. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:30,772 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:31,303 11. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:31,245 12. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:31,271 13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:31,886 14. Esteban Ocon (F), Haas, ohne Zeit 15. Alex Albon (T), Williams, 1:32,040 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:32,067 17. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:32,165 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:32,186 19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:32,283 20. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:32,373 * jeweils ein Platz Strafe wegen zu frühen Befahrens der Fast-Lane
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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