Max Verstappen voll bedient: «Ich fühle mich leer, das macht keinen Spass»
Max Verstappen schied schon zu Beginn von Q1 in Australien aus: Dreher wegen eines Software-Problems. In seiner niederländischen Medienrunde stöhnt Max: «Ich fühle mich leer, das macht keinen Spass.»
Schon bei den Wintertests hat Max Verstappen klipp und klar gesagt, was er von der neuen Rennwagen-Generation hält: wenig. Seine Kritik, aufs Wesentlich destilliert: Zu viel Energie-Management, zu wenig Racing.
Die Laune des 71-fachen GP-Siegers hat sich nach dem frühen Aus im Australien-Qualifying verschlechtert. Wegen eines Software-Fehlers blockierte die Hinterachse seines Red Bull Racing-Rennwagens, Feierabend.
In seiner niederländischen Medienrunde redete sich der vierfache Weltmeister den Frust von der Seele: «Im Simulator hat sich das damals schon richtig schlecht angefühlt, bis zu dem Punkt, an dem ich nicht mehr einsteigen wollte. Und so fühle ich mich jetzt auch.»
«Ich habe überhaupt keinen Spass. Und das hat nichts damit zu tun, wo ich mich qualifiziert habe. Ob ich vorne gestanden hätte oder auf dem Platz, wo ich jetzt stehe, das spielt keine Rolle – was Emotionen und Gefühl angeht, ist bei mir alles leer.»
«Ich spüre keine Emotionen, ich fühle mich komplett leer. Das wird eine lange Saison, aber darauf habe ich mich mental bereits vorbereitet.»
«Man kann einfach nicht natürlich fahren. Eigentlich muss man überall so wenig wie möglich Gas geben, um die Batterie zu schonen. Und bestimmte Kurven muss man anders anfahren, um beim Herauskommen Energie zu sparen. Das hat für mich sehr wenig mit Rennfahren zu tun. Gewiss, man muss mit dem arbeiten, was man hat. Aber was wir im Moment haben, das ist nicht besonders viel.»
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