Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen glaubt: Ausgerechnet sein Kumpel Lando Norris hat ihn in Singapur um eine Chance auf Pole gebracht. Max knallhart: «Das merke ich mir.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Der Aufreger passierte kurz vor Schluss des Singapur-Qualifyings: Lando Norris gondelte auf seiner Auslaufrunde zurück zur Box, mit fünftschnellster Zeit in der Tasche. Von hinten kam Verstappen auf seiner letzten schnellen Runde angezischt. Landos Renningenieur Will Joseph informierte regelmässig über den Abstand zu Max.
Werbung
Werbung
In den TV-Bildern war dann zu sehen, wie der Rennwagen des Niederländers in der Kombination der Kurven 16 und 17 zu rutschen beginnt, die Aerodynamik des RB21 wurde vom vorausfahrenden McLaren gestört. Verstappen nahm den Fuss vom Gas, er wusste sofort, dass er so die Bestzeit von George Russell nicht knacken würde.
Die Chance auf seine 47. Pole (es wäre die erste gewesen in Singapur und die dritte in Folge, nach Monza und Baku) war damit futsch und Verstappen erzählt: "Es war eine gute Runde, und ich freute mich schon, denn jeder Fahrer weiss, wie knifflig es ist, auf dieser Strecke eine fehlerfreie Runde hinzukriegen." "Tja, und dann war da dieses Auto ungefähr zwei Sekunden vor mir. Das klingt jetzt nach einer beträchtlichen Lücke, aber Fakt ist – wenn du in Q3 volle Kanne angreifst, dann ist jeder Wagen, der weniger als drei Sekunden vor dir fährt, ein Störfaktor für die sensible Aerodynamik eines modernen Formel-1-Autos." "Ich weiss nicht, ob ich schneller gewesen wäre als George. Aber es wäre wohl knapp geworden." Norris hat Verstappen nicht im Sinne des Reglements behindert, es gibt deshalb auch keinen Anlass für die Rennkommissare, etwas zu untersuchen. Aber Max betont: "Jeder Spitzenfahrer weiss – du musst eine Lücke von sechs, sieben Sekunden finden, um unbehindert fahren zu können. In der Regel halten sich die Fahrer daran. Wenn in Q3 nur noch zehn Rennwagen auf der Bahn sind, dann hätte eine solche Situation leicht verhindert werden können. Das merke ich mir."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
01. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,158 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,340 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,524 04. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,537 05. Lando Norris (GB), McLaren, 1:29,586 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,688 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,784 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:29,846 09. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,868 10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,955 11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:30,141 12. Alex Albon (T), Williams, 1:30,202 13. Carlos Sainz (E), Williams, 1:30,235 14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:30,320 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:30,353 16. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:30,820 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,949 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:30,982 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:30,989 20. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:31,261
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.