McLaren mit Gulf-Lackierung: Einmalige Gelegenheit
SPEEDWEEKipedia: Leser fragen, wir finden die Antwort. Heute: Wann sehen wir die coole Gulf-Lackierung der McLaren von Daniel Ricciardo und Lando Norris wieder? Teamchef Andreas Seidl gibt Antwort.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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McLaren gelang vor dem Monaco-GP-Wochenende ein echter Coup: Die Formel-1-Boliden von Daniel Ricciardo und Lando Norris traten in Gulf-Lackierung an, in dieser Kombination aus Taubenblau und Orange, welche mithalf, Sportwagen wie den Ford GT40 oder Porsche 917 zu Legenden zu machen. Gulf war auch jahrelanger treuer Partner von Bruce McLaren in der Formel 1 und in der CanAm-Serie.
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Die Reaktion der meisten Fans auf die Aktion von McLaren war positiv, und der Australier Daniel Ricciardo sprach vielen von ihnen aus dem Herzen, als er angesichts der Monaco-Lackierung sagte: "Ist das jetzt sau-cool oder was? Das ist das schönste Auto in der Startaufstellung, mit Abstand." Das findet auch unsere Leserin Jasmin Keller aus Gebenstorf. Sie möchte wissen: "Die Lackierung der McLaren-Renner in Monte Carlo war einfach nur der Hammer. Und als Sahnehäubchen errang Lando Norris auch noch einen Podestplatz! Wann wird diese Lackierung erneut verwendet?"
Diese Frage ist McLaren-Teamchef Andreas Seidl in Monte Carlo gestellt worden. Der Passauer sagt dazu: "Wir haben von Anfang an klargemacht – das soll eine einmalige Sache sein. Wir wollten diese ikonischen Farben bei einem ikonischen Rennen an den Start bringen, um die langjährige Partnerschaft zwischen McLaren und Gulf zu feiern. Über Monaco hinaus ist nichts in Planung." McLaren schliesst sich damit an eine langjährige Tradition an, wonach Formel-1-Teams einmal im Jahr mit einer Sonderlackierung fahren: 2020 war die Reihe beispielsweise an Ferrari – beim 1000. Formel-1-WM-Lauf, passenderweise auf der Ferrari-eigenen Rennstrecke von Mugello, fuhren Charles Leclerc und Sebastian Vettel Ferrari in jenem Burgunder-Rot, mit dem Ferrari schon 1950 angetreten war. Mercedes war 2019 an der Reihe: Zu Ehren von 125 Jahren Motorsport trug die ganze Rennmannschaft Kleider von anno dazumal, der Rennwagen ging von Weiss an der Vorderachse über zum gewohnten Silberpfeil hinten. Gerade in Monaco hat beispielsweise Red Bull Racing Werbung gemacht für Filme der Star Wars-Reihe oder für einen Superman-Streifen und die Autos entsprechend bemalt. Aber schon früher wurde Rennwagen in anderen Farben als üblich an den Start gebracht: Enzo Ferrari liess seine Autos ungewohnt in Blau und Weiss antreten. Diese tolle Story lesen Sie hier. Noch häufiger als bei Rennen tauchen die Rennställe bei Tests mit anderslackierten Wagen auf. Die besten Designs finden Sie hier.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:38:56,820 h 02. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 9,114 sec 03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 22,117 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 23,963 05. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 51,115 06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 54,045 07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:06,361 min 08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde 09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde 10. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 11. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde 13. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde 14. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 15. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde 17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden 18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden Out Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, Antriebswelle gebrochen * Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Radmutter * nicht zum Rennen gestartet
WM-Stand nach 5 von 23 Rennen Fahrer 1. Verstappen 105 Punkte 2. Hamilton 101 3. Norris 56 4. Bottas 47 5. Pérez 44 6. Leclerc 40 7. Sainz 38 8. Ricciardo 24 9. Gasly 16 10. Ocon 12 11. Vettel 10 12. Stroll 9 13. Alonso 5 14. Tsunoda 2 15. Giovinazzi 1 16. Räikkönen 0 17. Russell 0 18. Latifi 0 19. Schumacher 0 20. Mazepin 0 Konstrukteure 1. Red Bull Racing 149 2. Mercedes 148 3. McLaren 80 4. Ferrari 78 5. Aston Martin 19 6. AlphaTauri 18 7. Alpine 17 8. Alfa Romeo 1 9. Williams 0 10. Haas 0
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