McLaren-Teamchef Stella warnt: «Haben auch Schwächen»
McLaren hat 11 der 14 Grands Prix, die in dieser Saison bisher ausgetragen wurden, für sich entschieden. Teamchef Andrea Stella betont dennoch, dass der GP-Renner aus Woking auch Schwächen hat.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das McLaren-Duo Oscar Piastri und Lando Norris darf die Formel-1Sommerpause in vollen Zügen geniessen, denn die Zwischenbilanz der Papaya-Truppe könnte kaum besser ausfallen: In der Team-Wertung führt die Mannschaft aus Woking mit grossem Vorsprung, mit 559 Punkten hat das Team mehr als doppelt so viele WM-Zähler auf dem Konto als der erste Verfolger Ferrari.
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Auch in der Fahrer-Wertung zeichnet sich ein klares Bild ab. Piastri und Norris belegen die ersten beiden Plätze in der WM-Tabelle, wobei nur neun Zähler die Stallgefährten trennen. Titelverteidiger Max Verstappen aus dem Red Bull Racing Team, der als erster Verfolger des Duos auf Platz 3 liegt, hat bereits 97 Punkte weniger gesammelt als der Spitzenreiter aus Australien. Kein Wunder, dass auch Teamchef Andrea Stella selbstbewusst festhält: Seine Mannschaft hat derzeit den stärksten GP-Renner im Feld. "Man kann es in den GPS-Daten sehen, wenn man unseren Speed mit jenem der Konkurrenten vergleicht, sieht man, dass wir in der Kurvenmitte der mittelschnellen Kehren die Schnellsten sind."
Gleichzeitig mahnt der Ingenieur aus Italien aber auch: "Wir haben immer noch Schwächen. Schaut man sich etwa die richtig schnellen Ecken, wie etwa Copse in Silverstone oder Pouhon in Spa-Francorchamps an, dann sieht man, dass wir nicht das schnellste Auto haben. Das Gleiche gilt für die sehr langsamen Passagen, auch da sind wir nicht die Schnellsten."
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"Allerdings sind die meisten Kurven mittelschnelle Kehren, und da haben wir ganz klar das schnellste Auto, wie die Daten beweisen", fügt der 54-jährige Teamchef eilends an.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ungarn-GP, Hungaroring
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040 06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1 13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 14. Carlos Sainz (E), Williams, +1 15. Alex Albon (T), Williams, +1 16. Esteban Ocon (F), Haas, +1 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Out Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 284 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 187 04. Russell 172 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 54 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Alonso 26 12. Stroll 26 13. Hadjar 22 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Sainz 16 17. Bortoleto 14 18. Tsunoda 10 19. Bearman 8 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 559 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 236 04. Red Bull Racing 194 05. Williams 70 06. Aston Martin 52 07. Sauber 51 08. Racing Bulls 45 09. Haas 35 10. Alpine 20
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