Nach Enttäuschung im Sprint-Qualifying: Max Verstappen sagt, was zu tun ist
Für Max Verstappen gestaltete sich das Sprint-Qualifying vor heimischer Kulisse in Zandvoort nicht wie gewünscht. Der Red Bull Racing-Star landete auf Platz 6 und erklärte, was sein Team nun tun muss.
Der Frust stand Max Verstappen ins Gesicht geschrieben, als er nach der ersten Zeitenjagd des Zandvoort-Wochenendes vor die TV-Kameras trat, um über seine Performance in der soeben beendeten Zeitenjagd zu sprechen. Diese liess zu wünschen übrig, denn Verstappen war im entscheidenden Moment mehr als eine halbe Sekunde langsamer unterwegs als Polesetter George Russell im Mercedes.
Der Red Bull Racing-Star, der seinen Vertrag mit dem Team aus Milton Keynes bis Ende 2030 verlängert hat, schaffte die 4,259 km lange Runde vor heimischer Kulisse in 1:12,094 min und war damit 0,527 sec langsamer als der Polesetter aus dem Werksteam der Sternmarke. Entsprechend enttäuscht blickte er in die Runde, als er festhielt: «Es war einfach knifflig.»
«Wir haben es nicht geschafft, den nötigen Grip zu finden und die Balance so hinzubekommen, dass es für einen Platz weiter vorne gereicht hätte. Im Vergleich zum ersten Training war es zwar ein Fortschritt. Aber uns fehlt es immer noch an Performance, um ein besseres Ergebnis zu erzielen», hielt der 71-fache GP-Sieger gewohnt trocken fest.
Glücksspiel für GP-Qualifying und Rennsonntag
Der vierfache Champion weiss genau, was sein Team nun tun muss: «Wir müssen verstehen, was wir bei der Balance ausrichten können, damit wir mehr Haftung haben und die Lücke zur Spitze etwas schliessen können.» Denn der Blick auf die Zandvoort-Statistik zeigt, wie wichtig ein guter Startplatz auf dem Dünenkurs ist. Alle GP-Siege, die seit der Wiederaufnahme der niederländischen Strecke in den WM-Kalender errungen wurden, sicherten sich die Sieger von der Pole-Position aus.
Für den Sprint selbst ist nicht viel auszurichten, denn das Set-up darf nur noch geringfügig verändert werden, bevor das Mini-Rennen ausgetragen wird. Vielmehr geht es um das GP-Qualifying, das nach dem Sprint über die Bühne gehen wird. Und Verstappen darf sich mit der Tatsache trösten, dass er und sein Team es bisher oft geschafft haben, das Blatt über Nacht noch zu wenden. «Es ist ein Glücksspiel», erklärt der schnelle Red Bull Racing-Star, der sich nicht darauf verlassen will. «Mal schauen, was wir über Nacht hinbekommen werden.»
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