Formel-1-Urgestein Fernando Alonso sprach unlängst über seinen möglichen Formel-1-Abschied. In Singapur wurde der zweifache Weltmeister noch einmal darauf angesprochen. Und er fand deutliche Worte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Fernando Alonso bestreitet aktuell seine 22. Formel-1-Saison, der Asturier, der sich 2005 und 2006 im Renault-Renner zum Weltmeister krönte, bestritt in dieser Zeit 418 Grands Prix, von denen er 32 gewonnen hat. Nach der Saison 2018 legte der Spanier eine Formel-1-Pause ein, in der er sich zwei Siege beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans und den Gesamtsieg in der Langstrecken-WM gesichert hatte.
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Der 44-Jährige hat damit viele Erfolge gefeiert, von denen andere Fahrer nur träumen können. Dennoch hat er vom Rennfahren noch nicht genug. Die Frage nach seinem Formel-1-Abgang stellt sich dennoch zunehmend lauter. Und im Fahrerlager von Singapur wurde er erneut auf seinen möglichen Abschied aus dem GP-Zirkus angesprochen. Denn unlängst hatte er in einem Interview mit "AS" angedeutet, dass ein Rücktritt auch vom Erfolg abhängt und er bei einer guten Saison 2026 durchaus seinen Helm an den Nagel hängen könnte. "Wenn ich ein Auto habe, in dem ich gerne Gas gebe und das mir gute Ergebnisse bringt, dann werde ich vielleicht... Ich will damit sagen, ich diskutiere mit Lawrence (Stroll, Teambesitzer, Anm.) und dem Team immer, was die Bedürfnisse der Mannschaft sind. Und das Team steht an erster Stelle, dann erst komme ich. Ich muss nicht mehr Rennen fahren, um irgendetwas zu beweisen", erklärte der aktuelle WM-Vierzehnte.
"Ich bin zufrieden mit meiner Karriere und sehe es als grosses Glück an, so viele Jahre hier verbracht zu haben. Nun ist es an der Zeit, dem Team zu helfen und Spass zu haben. Deshalb werde ich das im nächsten Jahr Tag für Tag neu bewerten", betonte Alonso. Seine Performance sei "besser denn je", stellte er klar. Denn einige seiner Auftritte wären vor 20 Jahren wohl nicht möglich gewesen, fügte er selbstbewusst an.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:33:26,408 h 02. George Russell (GB), Mercedes, +14,609 sec 03. Carlos Sainz (E), Williams, +19,199 04. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +21,760 05. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +33,290 06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +33,808 07. Lando Norris (GB), McLaren, +34,227 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +36,310 09. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +36,774 10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +38,982 11. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +67,606 12. Oliver Bearman (GB), Haas, +68,262 13. Alex Albon (T), Williams, +72,870 14. Esteban Ocon (F), Haas, +77,580 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +78,707 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +80,237 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +96,392 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 Runde 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Runde Out Oscar Piastri (AUS), McLaren, Unfall
WM-Stand (nach 17 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 324 Punkte 02. Norris 299 03. Verstappen 255 04. Russell 212 05. Leclerc 165 06. Hamilton 121 07. Antonelli 78 08. Albon 70 09. Hadjar 39 10. Hülkenberg 37 11. Stroll 32 12. Sainz 31 13. Lawson 30 14. Alonso 30 15. Ocon 28 16. Gasly 20 17. Tsunoda 20 18. Bortoleto 18 19. Bearman 16 20. Colapinto 0 21. Doohan 0
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Konstrukteurspokal 01. McLaren 623 Punkte 02. Mercedes 290 03. Ferrari 286 04. Red Bull Racing 272 05. Williams 101 06. Racing Bulls 72 07. Aston Martin 62 08. Sauber 55 09. Haas 44 10. Alpine 20
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