Nico Hülkenberg (Audi) nach Australien-Frust: Das macht Hoffnung für China
Die Formel 1 hat nach dem Saisonstart in Melbourne (Australien) keine Verschnaufpause. Es geht gleich weiter in China, und das auch noch im Sprintformat. Audi-Fahrer Nico Hülkenberg kann’s recht sein.
Audi hat beim Formel-1-Debüt in Australien auf Anhieb gepunktet, mit einem feinen neunten Platz des Brasilianers Gabriel Bortoleto. Nico Hülkenberg hingegen konnte wegen eines Defekts das Rennen im Albert-Park gar nicht aufnehmen.
Der 250-fache GP-Teilnehmer sagt: «Neues Spiel, neues Glück. Das Schöne am kompakten Formel-1-Kalender ist, dass man nicht allzu lange auf die nächste Gelegenheit warten muss, ins Auto zu steigen und zu fahren.»
«Ich möchte mich nicht auf die Enttäuschung von Melbourne konzentrieren, sondern vielmehr auf die positiven Aspekte dieses Wochenendes: Wir waren mit beiden Autos in jedem Training und auch im Grand Prix konkurrenzfähig, und das gibt uns Selbstvertrauen für China.»
Nico: «Shanghai ist ganz anders als Melbourne»
«Shanghai ist eine komplett andere Strecke als Melbourne, und es wird spannend zu sehen, wie sich diese Autos auf den langen Geraden verhalten, die wir dieses Wochenende vor uns haben. Wir haben nur ein Training vor dem Sprint-Qualifying, also müssen wir hellwach sein, um sicherzustellen, dass wir von Anfang an im vorderen Mittelfeld mitspielen.»
Audi-Teamchef Jonathan Wheatley: «Das Sprintformat ist in dieser Phase der WM nicht ganz unproblematisch. Wir haben stark begrenzte
Trainingszeit, daher wird es wichtig sein, jede Minute, die wir auf der Strecke haben, optimal zu nutzen – besonders, da es noch so viel über diese neue Generation von Autos zu lernen gibt.»
Der 21-jährige Bortoleto will in Shanghai nachlegen: «Melbourne war ein wirklich ermutigender Start in unsere Saison – Punkte gleich im ersten Rennen zu holen, war etwas ganz Besonderes und ein grossartiger Moment für alle, die hart an diesem Projekt gearbeitet haben.»
«Gleichzeitig bleiben wir realistisch: Es war nur das erste von vielen Rennen, die vor uns liegen, und es gibt noch viel über unser Auto zu verstehen.»
«Was die Streckencharakteristik angeht, ähnelt Shanghai eher Bahrain. Daher können wir hoffen, einige dieser Erfahrungen zu nutzen, um einen Vorsprung fürs einzige Training zu erarbeiten. Wir müssen alles richtig machen, denn wir wissen, wie hart umkämpft das Mittelfeld ist.»
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