Nico Hülkenberg (Sauber/16.): «Nicht Chef im Auto»
Nico Hülkenberg (Sauber) gilt als einer der besten Qualifyer im Feld. Aber im ersten Abschlusstraining der GP-Saison 2025 muss er sich dem brasilianischen Neuling Gabriel Bortoleto beugen – wieso?
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Seit Jahren gilt der Deutsche Nico Hülkenberg als hervorragender Qualifyer, aber am ersten GP-Wochenende 2025 auf dem Albert Park Circuit von Melbourne (Australien) hat der 37-Jährige dieses Können nicht perfekt umsetzen können: Startplatz 17, zwei Ränge hinter dem GP-Neuling Gabriel Bortoleto.
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Hülki erzählt: "Meine erste Runde war ganz in Ordnung, aber ich hatte nicht das Gefühl, wirklich der Chef im Auto zu sein – es dauert eine Weile, bis ich Vertrauen ins Fahrzeug fasse." "Auf meiner zweiten schnellen Runde hatte ich dann etwas Verkehr im ersten Sektor, was mich das Weiterkommen in Q2 gekostet hat. Wenn man sich die ganzen Rundenzeiten ansieht, so ist das Feld sehr kompakt, was bedeutet, dass Details eine grosse Auswirkung haben."
Wir werfen einen kurzen Blick auf das Klassement von Q1: Gabriel Bortoleto als 15. eine Runde weiter, mit 1:16,516 min, dahinter Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli (1:16,525), dann Hülkenberg (1:16,579). Nur 64 Tausendstelsekunden schneller also, und Nico hätte die Zeit seines Teamgefährten unterboten. Die leichte Blockade eines Gegners im dümmsten Moment hat gewiss mehr Zeit gekostet. Nico weiter: "Ich habe das Gefühl, dass wir unsere Chancen heute nicht optimal genutzt haben. Wir müssen jetzt abwarten, wie die Bedingungen am Renntag sein werden. Wenn es regnet, wird es ein ganz neues Spiel." Der 20-jährige Bortoleto hat einen soliden Job gemacht. Der Formel-3-Champion von 2023 und Formel-2-Meister von 2024 sagt: "Wir haben die Erkenntnisse aus drei Trainings optimal umgesetzt. Q1 verlief reibungslos. Ich denke, dass der Einzug ins Q2 in meinem allerersten Qualifying nicht so übel ist." In Q2 hatte Gabriel einen üblen Quersteher. Bortoleto: "Ich war zu gierig und konnte das Auto mit Müh und Not auf der Strecke halten, aber es machte keinen Sinn, es noch einmal zu versuchen." "Für morgen besteht eine hohe Regenwahrscheinlichkeit. Bei diesen Bedingungen kann alles passieren, besonders auf einer Strecke wie dieser. Wenn wir ein sauberes Rennen fahren und keine Fehler machen, können wir ein gutes Ergebnis erzielen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:15,096 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:15,180 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:15,481 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:15,546 05. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:15,670 06. Alex Albon (T), Williams, 1:15,737 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:15,755 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:15,973 09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:15,980 10. Carlos Sainz (E), Williams, 1:16,082 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:16,175 12. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:16,453 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:16,483 14. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:16,862 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:17,520 16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:16,525 17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:16,579 18. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:17,094 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:17,147 20. Oliver Bearman (GB), Haas, ohne Zeit
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