«Null-Defektquote hat Vorrang»
Nach zwei Defekten in Folge am Schumi-Pfeil gibt Mercedes-Teamchef Brawn neue Marschroute aus.
Nach etwa einer Handvoll Defekten in sieben Rennen am Auto von Michael Schumacher strebt Mercedes-Teamchef Ross Brawn eine Haltbarkeit von 100 Prozent an.
Der britische Rennfuchs hatte als Technikchef besonders in den Jahren 2000 bis 2004 mit Ferrari eine extrem geringe Ausfallquote. Aber Schumis Silberpfeil rollte zuletzt in Monaco mit verstopftem Benzinfilter und dann in Montreal mit blockierendem, geöffnetem Heckflügel aus.
Nico Rosberg kam im anderen Silberpfeil mit 14 Sekunden Rückstand auf Sieger Lewis Hamilton (McLaren) ins Ziel und ist (noch ohne Renndefekt) aufgrund konstanter Zielankünfte im Vorderfeld (seit fünf GP) mit 67 Punkten noch im Titelkampf vertreten. Das zeigt, was für Schumi grundsätzlich machbar wäre, zumal der Kerpener vom Tempo her 2012 zugelegt hat. Allerdings hat er – vornehmlich aufgrund seines häufigen Ausscheidens – erst zwei WM-Zähler eingefahren.
"Eine Null-Defektquote hat höchste Priorität", sagt nun Ross Brawn, "denn es ist klar, was wir mit beiden Fahrern erreichen können, wenn wir ein standfestes Auto und reibungslose Wochenenden haben."
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