Max Verstappen auf dem Nürburgring: «Die nächsten Stunden werden schwierig»
Max Verstappen absolvierte beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring einen Doppelstint. Der vierfache Formel-1-Champion fuhr zwei Stints und schaffte es von Position 10 bis an die Spitze des Feldes.
Dass Max Verstappen auch bei seinem ersten Einsatz beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring zu den Favoriten zählt, war schon vor dem Start des Rennens klar. Zu oft hatte der fliegende Holländer bewiesen, dass er mit jedem Auto schnell unterwegs sein kann. Doch was der Formel-1-Star aus dem Red Bull Racing Team zeigte, liess selbst die eingefleischten Zuschauer staunen.
Denn er übernahm den Mercedes-AMG GT3 von Dani Juncadella auf Position 10 liegend. In einem Doppelstint zeigte er mehrere aussergewöhnliche Überholmanöver. Zunächst erlebte er aber eine Schrecksekunde, konnte den Leitplanken aber fern bleiben. Danach überholte er Jesse Krohn im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47. Die Kommentatoren des Live-Streams und alle Zuschauer hielten den Atem an.
Danach glänzte er mit einem Manöver an DTM-Champion Ayhancan Güven, der im Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing mit der Nummer 911 unterwegs war. Verstappen profitierte von Ausfällen und schnappte sich schliesslich mit einem Doppel-Überholmanöver am Aston Martin mit der Nummer 34 und am Ford (Nummer 67) die Führung, bevor er das Steuer an Jules Gounon übergab.
Danach erklärte der 71-fache GP-Sieger: «Es war gut. Am Anfang steckte ich natürlich etwas im Verkehr fest, und es war nicht einfach. Und sobald ich durch war, sorgte das Wetter dafür, dass es ein paar Runden lang sehr rutschig war. Genau da haben wir den Unterschied gemacht. Das Auto war gut. Ich habe versucht, mich aus allem Ärger rauszuhalten, gleichzeitig musst du Gas geben und am Limit sein, und es ist immer schwierig, einen guten Kompromiss zu finden. Aber es hat funktioniert.»
Zu seiner Schrecksekunde sagte der 28-Jährige: «Ich denke, ich habe etwas zu früh eingelenkt, und da gab es diesen Augenblick. Aber es war okay, du musst in einer solchen Situation einfach Ruhe bewahren und dich fokussieren.»
Er werde sich jetzt auf den Nacht-Einsatz vorbereiten, bestätigte der Formel-1-Star. «Wir müssen schauen, was das Wetter machen wird, und wie viel Regen runterkommt. Ich denke, die nächsten Stunden werden schwierig.»
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