Noch sind nicht alle Hürden aus dem Weg geräumt: Vor der Austragung des Österreich-GP auf dem Red Bull Ring in Spielberg müssen noch einige Fragen geklärt werden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die für 2014 geplante Rückkehr der Formel 1 nach Österreich löste nicht nur bei den Motorsportbegeisterten eine kleine Euphorie aus, das ganze Land jubelte, als Red-Bull-Oberhaupt Dietrich Mateschitz und Bernie Ecclestone vor knapp dreieinhalb Wochen die frohe Botschaft verkündeten.
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Doch der Austragung eines Grossen Preises auf dem Red Bull Ring in Spielberg stehen noch einige Hürden im Weg: So müssen diverse Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) bestanden werden, weil die aktuelle UVP-Genehmigung die Formel-1-Boliden nicht erfasst. Auch muss die Bezirkshauptmannschaft Murtal prüfen, ob die Lärmvorgaben eingehalten und die Besucher-Kontingente nicht überschritten werden. Letzteres könnte ein Problem sein, wie Umweltanwältin Ute Pöllinger gegenüber Kurier.at erklärt: "Dietrich Mateschitz muss jetzt die Unterlagen vorlegen, damit die Behörde beurteilen kann, passt der alte UVP-Bescheid noch oder passt er nicht." Denn dieser beschränkt die Besucherzahl auf maximal 40.000 Schaulustige pro Tag – und das auch nur an zehn Tagen im Jahr.
Ob die Besucher- und Lärmkontingente zusammengezogen werden können, gelte es laut Pöllinger noch zu prüfen: "Die Frage ist: Lässt sich die Zuschauermenge X auf einige Tage konzentrieren? Und ist das gleich belastend wie die Menge übers ganze Jahr?" Weiter muss auch nach dem Veranstaltungsgesetz das Anreisekonzept für die Besucher, die erwartete Belastung durch den Lärm und die Menge der Luftschadstoffe geprüft und bewilligt werden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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