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Online-Hass gegen Formel-1-Star: Tsunoda wehrt sich
Red Bull Racing-Fahrer Yuki Tsunoda geriet in Imola ins Visier der Fans von Franco Colapinto. Einige von ihnen reagierten mit Hasstiraden und rassistischen Äusserungen. Das lässt der Japaner nicht auf sich sitzen.
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Es war eine Szene, die während der Formel-1-Trainings immer wieder zu beobachten ist: Ein Fahrer ärgert sich über einen anderen Piloten, weil dieser ihm im Weg war. In Imola war Yuki Tsunoda derjenige, der sich über Franco Colapinto aufregte, weil er ihn blockierte. Dafür erntete der Red Bull Racing-Star viel Kritik von den Fans des Argentiniers.
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Die Kommentare reichten von Kritik bis hin zu Hass, Beleidigungen und rassistischen Kommentaren. Darauf hat Tsunoda in einer Medienrunde reagiert. Über seine Wut im Eifer des Gefechts sagte er: "Es ist normal, dass man frustriert ist, wenn man in den Verkehr gerät, und mich hat es mehrfach erwischt. Ich denke, ich habe das Recht, etwas zu sagen. Ich habe weder etwas Falsches noch etwas sehr Schlimmes gesagt. Ich habe nur meine Frustration zum Ausdruck gebracht, und das war’s." Und zu den Fans, die als Reaktion darauf die Grenzen des guten Benehmens und Geschmacks überschritten haben, sagte der Japaner: "Ich weiss, dass sie ihren Landsmann unterstützen, aber es gibt immer eine Grenze für das, was gesagt wird. Ich sage das auch, weil sie nicht nur zu mir, sondern auch zu Jack Doohan ein paar Dinge gesagt haben. Das ist doch unnötig." "Es ist gut, dass die Leute so viel Energie haben, aber diese sollten diese kontrollieren. Und ich habe das Gefühl, dass man diese sehr viel besser nutzen kann. Wenn das so weitergeht und alles schlimmer wird, dann sollte die Formel 1 auch etwas dagegen sagen", fuhr Tsunoda fort.
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Auch Colapinto äusserte sich zu den Hass-Kommentaren im Netz und erklärte: "Ich weiss, dass sie sehr leidenschaftlich sind, und sie sind immer sehr hart zu den Leuten. Aber sie müssen respektvoll bleiben, das ist es, was wir alle wollen. Es gibt eine Menge Hass in den sozialen Medien... Deshalb müssen wir immer versuchen, respektvoll und ruhig zu bleiben – das wünschen wir uns für alle Fahrer."
FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem reagierte auf die Aussagen der beiden Fahrer und bedankte sich bei Tsunoda und Colapinto dafür, das Thema angesprochen zu haben. "Der Motorsport beruht auf Wettbewerb, Leidenschaft und Engagement, und bei jedem Rennen gehen die Fahrer auf die Strecke und vertreten diese Werte. Die Leidenschaft und Begeisterung, die wir für unseren Sport empfinden, sollte uns vereinen und niemals in Missbrauch oder Hass umschlagen", heisst es in seinem Statement.
"Ich stehe voll und ganz hinter Yuki Tsunoda und Franco Colapinto und danke ihnen, dass sie sich gegen das wachsende Problem des Online-Missbrauchs im Motorsport ausgesprochen haben. Niemand sollte Drohungen, Hass und Diskriminierung ausgesetzt sein. In unserer Gemeinschaft gibt es keinen Platz für Missbrauch oder toxische Inhalte", stellt der FIA-Präsident klar. Und er verweist auf die FIA-Kampagne gegen Online-Missbrauch: "Damit ergreifen wir entschlossene Massnahmen. Wir schärfen das Bewusstsein, bieten Unterstützung und treiben Veränderungen voran. Wir verpflichten uns, das Wohlergehen aller in unserem Sport zu schützen, und gemeinsam können wir ein sichereres, respektvolleres Umfeld für alle schaffen."
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Imola-GP, Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:31:33,199 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +6,109 sec 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +12,956 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +14,356 05. Alex Albon (T), Williams, +17,945 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +20,774 07. George Russell (GB), Mercedes, +22,034 08. Carlos Sainz (E), Williams, +22,898 09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +23,586 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +26,446 11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +27,250 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +30,296 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +31,424 14 Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +32,511 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +32,993 16. Franco Colapinto (RA), Alpine, +33,411 17. Oliver Bearman (GB), Haas, +33,808 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +38,572 Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Gasmechanismus Esteban Ocon (F), Haas, Motor WM-Stand (nach 7 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 146 Punkte 02. Norris 133 03. Verstappen 124 04. Russell 99 05. Leclerc 61 06. Hamilton 53 07. Antonelli 48 08. Albon 40 09. Ocon 14 10. Stroll 14 11. Sainz 11 12. Tsunoda 10 13. Gasly 7 14. Hadjar 7 15. Hülkenberg 6 16. Bearman 6 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 21. Colapinto 0
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Konstrukteurspokal 01. McLaren 279 Punkte 02. Mercedes 147 03. Red Bull Racing 131 04. Ferrari 114 05. Williams 51 06. Haas 20 07. Aston Martin 14 08. Racing Bulls 10 09. Alpine 7 10. Sauber 6
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