Oscar Piastri (McLaren/2.): «Viel über mich selber gelernt»
Oscar Piastri (24) hat das WM-Finale von Abu Dhabi auf Rang 2 hinter Max Verstappen abgeschlossen und die Saison als Dritter. Der Australier zieht eine positive Bilanz.
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Nach dem Grossen Preis der Niederlande sprach alles für Oscar Piastri: Sieg von Pole, WM-Führung mit 34 Punkten vor Lando Norris und mit unfassbaren 104 Punkten auf Max Verstappen. Aber dann ging Vieles schief.
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In Monza von McLaren hinter Norris zurückgepfiffen (nach verpatztem McLaren-Stopp bei Lando), in Baku zwei Mal in der Pistenbegrenzung, in Singapur von Norris zur Seite geräumt, in Texas Kollision ausgerechnet mit Norris im Sprint, es folgten mittelmässige Rennen, die wunderbare Leichtigkeit von Oscar war futsch. Dann noch die Tiefschläge in Las Vegas (Bodenplatte abgenutzt, Disqualifikation) und Katar (McLaren-Patzer bei der Strategie, Sieg weg).
Nun hat Piastri beim WM-Finale von Abu Dhabi den zweiten Platz erreicht, mit einer starken Fahrt von Startplatz 2 aus, aber das war zu wenig, um Verstappen wieder zu überholen, geschweige denn Weltmeister zu werden.
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Oscar blickt zurück: «In den Phasen, als es bei mir gut lief, fühlte ich mich zeitweise unaufhaltsam. Schon allein so weit zu kommen und bis zum Finale WM-Chancen zu haben, das war ein grossartiges Gefühl. Es gab viele Zeiten, in denen ich dieses Gefühl verloren hatte.»
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«Ich habe in dieser Saison viel darüber gelernt, wie man mit schwierigen Momenten und Widrigkeiten aus verschiedenen Richtungen umgeht. Ich habe viel über mich selbst gelernt. Natürlich hatte ich in den Nachwuchskategorien schon Meisterschaftskämpfe bestritten, aber in der Formel 1 ist das dann schon eine andere Schuhnummer. Was ich in dieser Saison gelernt habe, wird mir in den kommenden Jahren helfen.»
«Wir haben in diesem Rennen alles gegeben. Wir haben strategisch etwas riskiert und wirklich alles versucht, um das Rennen zu gewinnen und die Chance auf den Titel zu wahren. Aber letztlich fehlte mir heute das Tempo, mehr als P2 war einfach nicht drin.»
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