Pascal Wehrlein hat in Austin am Ende doch noch das Maximale herausgeholt. Denn bis zum Qualifying war es eigentlich ein Rennwochenende zum Vergessen für den Manor-Youngster.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im ersten Training bekam Testfahrer Jordan King Einsatzzeit, im dritten Training setzte Wehrlein seinen Boliden nach einem Fehler ins Kiesbett. Dazu musste er sich Kritik anhören, nachdem er nach seinem Abflug trotz mehrmaliger Aufforderung den Motor nicht ausmachte.
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"Einige Teamchefs, die das mitbekommen, werden sich fragen, ob sie mit einem Fahrer zusammenarbeiten wollen, der diese Aufforderungen nicht nachkommt. Denn er riskiert damit, den Motor zu verlieren. Die Jungs an der Box sehen doch, wann das Triebwerk zu heiß wird", betonte Sky Sports F1-Experte Martin Brundle. Doch einer ansprechenden Zeitenjagd ließ Wehrlein dann auch ein gutes Rennen folgen, brachte sein Auto ins Ziel und wurde als 17. gewertet. "Mit dem Wochenende bin ich wirklich zufrieden. Es gab einige herausfordernde Momente, aber ich glücklich damit, wie wir diese gelöst haben. Ich denke, dass wir das Beste aus dem Auto herausgeholt haben", sagte Wehrlein.
Dabei landete er zwar hinter den beiden Sauber von Marcus Ericsson und Felipe Nasr, die 14. und 15. wurden. Doch zum einen bleibt Manor dank des Punktgewinns von Wehrlein in Spielberg in der Konstrukteurswertung vor dem Schweizer Team, zudem ließ Wehrlein seinen Teamkollegen Esteban Ocon hinter sich, was für den Deutschen fast noch wichtiger ist.
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Denn natürlich kämpft Wehrlein auch um ein besseres Cockpit, nachdem der Wechsel von Nico Hülkenberg bei Force India theoretisch eine Tür geöffnet hat, "Grundsätzlich finden wir, beide gehören aufgrund ihrer Begabung in die Formel 1. Wir stehen in Verhandlungen mit mehreren Teams, es gibt verschiedene Möglichkeiten. Wir wollen sehen, wie sie sich weiter entwickeln", hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in Austin erklärt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Klar wollen wir die Situation so bald als möglich aussortiert haben, aber wir fühlen uns gleichzeitig nicht unter Druck. Wir müssen den Fahrermarkt noch ein wenig besser verstehen", so der Österreicher weiter.
Denkbar ist, dass Pascal Wehrlein bei Force India untergebracht wird. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass beide Junioren auch 2017 einen Manor-Mercedes fahren. Vieles hängt auch davon ab, ob Renault den jungen Ocon in der kommenden Saison an der Seite von Nico Hülkenberg fahren lassen will.
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