Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das Reifenreglement 2016 wird in der kommenden Saison noch viel zu reden geben. Nicht nur, weil es in seinen Grundzügen zwei A4-Seiten füllt. Selbst Formel-1-Insider kommen ins Stocken, wenn sie aus dem Kopf sagen sollen, wie denn nun genau welche Reifenmischungen zum Einsatz kommen sollen.
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Superstar Fernando Alonso: "Das ist eines der Grundprobleme der Formel 1. Viele Regeln sind viel zu kompliziert, das wirkt auf die Fans eher abschreckend." Pirelli erklärt das so: Grundsätzlich wird es pro GP-Wochenende nicht mehr zwei, sondern drei Reifenmischungen geben. Teams und Fahrer sollen mehr strategische Flexibilität erhalten, indem Pirelli nur vorschreibt, dass zwei von drei Mischungen im Grand Prix mindestens einmal verwendet werden müssen. Mit dem Rest der Reifensätze sind Rennstall und Pilot frei.
Beispiel Spanien: Pirelli bringt die Mischungen mit – hart (orange gekennzeichnet), mittelhart (weiss) und weich (gelb).
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Zum Vergleich: 2015 gab es wegen des rauen Asphalts auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya sowie wegen der hohen Belastung des linken Vorderreifens nur die härtesten beiden Mischungen (mittelhart und hart).
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Pirelli sagt nun zum Spanien-GP: Ein Satz der harten Mischung und ein Satz der mittelharten müssen im Rennen je einmal verwendet werden. Der Rest der Reifenwahl steht den Wettbewerbern frei.
Generell will Pirelli mit mehr Reifensätzen und vor allem mit weicheren Mischungen dafür sorgen, dass es wieder mehr Boxenstopps geben wird und das Feld besser durchmischt werden soll. Das Risiko soll belohnt werden, eine weichere Mischung einzusetzen, selbst wenn allen klar ist, dass weichere Walzen schneller zerschlissen sind. Und hier die Reifentypen für die ersten GP-Wochenenden (mit den Walzen von 2015 als Vergleich)
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20. März: Australien (Melbourne) Superweich (rot), weich (gelb), mittelhart (weiss) (2015: weich und mittlhart) 3. April: Bahrain (Sakhir) Superweich (rot), weich (gelb), mittelhart (weiss) (2015: weich und mittelhart) 17. April: China (Shanghai) Superweich (rot), weich (gelb), mittelhart (weiss) (2015: weich und mittelhart) 1. Mai: Russland (Sotschi) Superweich (rot), weich (gelb), mittelhart (weiss) (2015: weich und mittelhart)
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15. Mai: Spanien (Barcelona) Weich (gelb), mittelhart (weiss) und hart (orange) (2015: mittelhart und hart) 29. Mai: Monaco (Monte Carlo) Reifenwahl von Pirelli noch nicht veröffentlicht (2015: superweich und weich) 12. Juni: Kanada (Montreal) Ultraweich (violett), superweich (rot), weich (gelb) (2015: superweich und weich) 19. Juni: Aserbaidschan (Baku) Superweich (rot), weich (gelb), mittelhart (weiss) (2015: kein Grand Prix)
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