Der frühere Ferrari- und Renault-Werksfahrer René Arnoux (75) ist nach dem Doppelsieg von Carlos Sainz und Charles Leclerc in Melbourne überzeugt: «Ferrari kann 2024 den WM-Titel holen.»
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Wie lange schon ist Ferrari ohne WM-Titel in der Formel 1? Der letzte Weltmeister in einem Ferrari hieß Kimi Räikkönen, das war 2007. Der letzte Gewinn des Konstrukteurs-Pokals geht zurück auf die Saison 2008.
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Ex-Ferrari-Fahrer René Arnoux glaubt: Der berühmteste Rennstall der Welt kann 2024 an große Zeiten anknüpfen. In der Gazzetta dello Sport sagt der 75-jährige Franzose: "Carlos Sainz hat in Australien ein phänomenales Wochenende gezeigt. Gewiss, Max Verstappen musste wegen Defekts aufgeben, aber ich glaube, auch ohne den Ausfall des Niederländers hätte Ferrari gute Chancen gehabt, dieses Rennen zu gewinnen." Der siebenfache GP-Sieger Arnoux fährt fort: "Inzwischen dürfte allen klar sein, dass Ferrari konkurrenzfähiger ist als 2023. Und wir erkennen, dass sie Red Bull Racing näher gerückt sind. Australien war die Bestätigung."
"Ich sehe Ferrari noch nicht ganz auf dem Niveau von Red Bull Racing, aber sie sind nicht weit davon entfernt. Gleichzeitig hat sich wieder mal erwiesen – oft agiert RBR beinahe mit einem Einwagen-Team. Ferrari hingegen hat zwei Fahrer, die auf gleich hoher Stufe fahren." Der WM-Dritte von 1983 lobt die Arbeit seines französischen Landsmannes Fred Vasseur: "Er hat Ferrari stärker gemacht, und das Team rückt Zehntelsekunde um Zehntelsekunde näher an die Spitze. Ferrari hat es geschafft, in den vergangenen Monaten einige Probleme aus der Welt zu schaffen." Fazit des 149-fachen GP-Teilnehmers: "Wenn Ferrari in dieser Form weitermacht, wenn sie regelmäßig um Siege kämpfen können, dann traue ich ihnen 2024 den Markentitel zu."
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01. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:20:26,843 h 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +2,366 sec 03. Lando Norris (GB), McLaren, +5,904 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +35,770 05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +56,309 06. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:33,222 07. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1:35,601 08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:40,992* 09. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:44,553 10. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde 11. Alex Albon (T), Williams, +1 12. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +1 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 14. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1 15. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1 16. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Out George Russell (GB), Mercedes, Unfall Lewis Hamilton (GB), Mercedes, Motorschaden Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Bremsdefekt *20-sec-Zeitstrafe wegen Bremsmanöver im Duell mit George Russell Nennung zurückgezogen: Logan Sargeant (USA), Williams (Unfall von Alex Albon im freien Training, kein Ersatz-Chassis in Australien)
WM-Stand (nach 3 von 24 Grands Prix) Fahrer 01. Verstappen 51 Punkte 02. Leclerc 47 03. Pérez 46 04. Sainz 40 05. Piastri 28 06. Norris 27 07. Russell 18 08. Alonso 16 09. Stroll 9 10. Hamilton 8 11. Tsunoda 6 12. Oliver Bearman (GB) 6 13. Hülkenberg 3 14. Magnussen 1 15. Albon 0 16. Zhou 0 17. Ricciardo 0 18. Ocon 0 19. Gasly 0 20. Bottas 0 21. Sargeant 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 97 Punkte 02. Ferrari 93 03. McLaren 55 04. Mercedes 26 05. Aston Martin 25 06. Racing Bulls 6 07. Haas 4 08. Williams 0 09. Sauber 0 10. Alpine 0
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