Brundle: WM noch völlig offen! Dreikampf wird «absolut wild»!
Ex-Pilot Martin Brundle behauptet: Nach der Frühlingspause geht’s in der Formel 1 rund: «Bei den drei Top-Teams wird es meiner Meinung nach absolut wild zugehen, und Ferrari wird mittendrin sein.»
Schaut man auf die beiden WM-Tableaus, zeigt sich nach drei GP-Wochenenden mit drei Rennen und einem Sprint ein klares Bild: Mercedes liegt vor Ferrari und die vor McLaren. Die jeweiligen Fahrerpaarungen liegen in Zweierblöcken hintereinander: Antonelli/Russell, Leclerc/Hamilton und Norris/Piastri. Klar soweit? Bislang ja – langfristig aber nicht unbedingt.
Nach den ersten drei Rennwochenenden, die für alle Teams noch eine Findungs- und Eingewöhnungsphase im neuen Reglement gewesen sind, geht es jetzt in eine fünfwöchige Pause, die vor der Saison so nicht geplant war. Aber wegen des Kriegs im Iran können bekanntermaßen die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien nicht stattfinden – und die Teams haben Extra-Zeit für die Entwicklung. Weiter geht es erst in gut einem Monat in Miami. Und bis dahin wird sich jede Menge tun, glauben viele. Auch Sky-Experte und Ex-Pilot Martin Brundle.
Brundle: Meisterschaft völlig offen
Brundle sagte im F1-Podcast von Sky: «Diese Meisterschaft ist völlig offen! Wir werden nach dieser erzwungenen Pause viele Veränderungen erleben, wenn wir nach Miami kommen und auch weiter im Laufe des Frühlings und Sommers.»
Brundle: Ferrari wird sich deutlich verbessern
Seine Prognosen für die Top-3-Teams: «Ferrari wird bei der Antriebseinheit und in der Energieumwandlung noch viel herausholen können. Sie werden sich deutlich verbessern.» Bislang hat der Mercedes-Antrieb da den Vorteil.
Brundle: «McLaren scheint sehr zuversichtlich zu sein, dass sie wissen, was sie mit ihrem Auto tun müssen, um ebenfalls schneller zu werden, aber bei den drei Top-Teams wird es meiner Meinung nach absolut wild zugehen, und Ferrari wird mittendrin sein.»
Doch auch an der Spitze bei WM-Leader Mercedes wird laut Brundle viel passieren: «Auch Mercedes wird nicht untätig bleiben, und sie werden aus Japan zurückkommen, wo Antonellis Tempo auf der harten Mischung nicht gerade überragend war, und sich denken: Ja, wir haben ein Rennen vor uns, wir stehen vor einer Herausforderung, diese beiden Teams kommen näher an uns ran.»
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