BMW beim EWC-Test stark, Werner Daemen mahnt: Le Mans bleibt unberechenbar!
BMW dominierte den EWC-Test in Le Mans. Teammanager Werner Daemen zeigt sich hochzufrieden – warnt aber vor den besonderen Herausforderungen beim Saisonauftakt.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Das BMW-Werksteam hat beim Vorsaisontest der Langstrecken-WM (EWC) in Le Mans eindrucksvoll untermauert, dass man nach der knappen Niederlage im Vorjahr eine klare Mission für die Saison 2026 hat. Zwei Wochen vor dem Saisonauftakt bestimmten die Münchner das Geschehen auf dem Bugatti Circuit und setzten mit konstant schnellen Rundenzeiten sowie der absoluten Bestmarke des Tests ein klares Zeichen an die Konkurrenz.
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Nach dem bereits starken Auftritt von Markus Reiterberger und seinen Teamkollegen Michael van der Mark, Steven Odendaal und Jeremy Guarnoni unterstreicht nun auch Teammanager Werner Daemen die geschlossene Stärke des Teams – und zeigt sich entsprechend zufrieden. BMW optimistisch: Mit Rennreifen und im Quali-Modus schnell «Wir haben einen sehr guten Test hinter uns. Wir waren zwei Tage lang die Schnellsten – einmal mit Rennreifen, einmal mit Quali-Reifen», erklärte Daemen. Tatsächlich führte BMW an beiden Testtagen die Zeitenlisten an und bestätigte die starke Frühform eindrucksvoll.
Besonders die Harmonie innerhalb des Teams sowie die technische Performance stimmen den Belgier optimistisch. «Was mich richtig froh macht, ist, dass der Motor sehr gut gearbeitet hat und das Team auch sehr gut vorbereitet war. Insgesamt bin ich sehr zufrieden», betonte Daemen. Damit bestätigt er die Eindrücke aus dem Fahrerlager, wonach BMW nicht nur schnell, sondern auch konstant und fehlerfrei agierte.
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Ein entscheidender Faktor laut Daemen: die Ausgeglichenheit im Fahreraufgebot. «Wir haben drei Fahrer, und alle drei waren ungefähr gleich schnell», so Daemen weiter. Genau diese Konstanz hatte bereits Reiterberger als Schlüssel hervorgehoben, nachdem alle Piloten auf ähnlich hohem Niveau unterwegs waren – ein wichtiger Vorteil im Langstreckensport.
Der starke Test ist umso bemerkenswerter vor dem Hintergrund der vergangenen Saison. 2025 hatte BMW den möglichen WM-Titel erst durch einen späten Ausfall beim Bol d’Or verloren. Entsprechend groß ist nun der Wille, es in diesem Jahr besser zu machen – die Voraussetzungen dafür scheinen geschaffen. Le Mans stellt besondere Herausforderungen Dennoch bleibt Daemen realistisch, was die besonderen Anforderungen des Saisonauftakts angeht. «Wie gesagt: Das Team hat hart gearbeitet – besser geht es nicht. Aber wir wissen auch, dass Le Mans immer anstrengend ist», mahnt er. Besonders die äußeren Bedingungen könnten erneut eine entscheidende Rolle spielen: «Wie im vergangenen Jahr: schlechtes Wetter, und 24 Stunden sind unglaublich lang.»
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Ein weiterer Faktor könnte 2026 zusätzlich ins Gewicht fallen: das große Starterfeld. «Der größte Unterschied dieses Jahr ist, dass das Fahrerfeld voll ist. Das heißt, dass auch viele langsamer werden, die nachts müde werden. Das wird noch eine größere Herausforderung», erklärte Daemen. Trotz aller Unwägbarkeiten überwiegt beim BMW-Team jedoch die Zuversicht. «Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Auch nach dem Test kann ich sagen: Ja, ich bin sehr zufrieden.» Die Konkurrenz hat beim Test ebenfalls ihre Stärke gezeigt: F.C.C. TSR Honda France und YART-Yamaha lagen in Schlagdistanz, weitere Teams wie Yoshimura-SERT-Suzuki oder Autorace UBE Racing lauern ebenfalls auf ihre Chance. Die Leistungsdichte ist hoch, die Voraussetzungen für eine spannende Saison sind gegeben. Am 18. April fällt in Le Mans der Startschuss zu den legendären 24 Heures Motos. Nach dem dominanten Auftritt beim Vorsaisontest ist klar: BMW gehört zu den Topfavoriten – und Teammanager Werner Daemen sieht seine Mannschaft bestens gerüstet.
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