Villeneuve spricht von «Ausrutscher»: Mercedes sollte sich Sorgen machen!
Mercedes dominiert die Saison. 1997er-Weltmeister Jacques Villeneuve warnt trotz des Kimi-Antonelli-Siegs in Suzuka aber: «Wenn ich Mercedes wäre, würde ich mir jetzt Sorgen machen.»
Mercedes ist bislang unangefochten das stärkste Team der neuen Formel-1-Saison. Die Stuttgarter führen mit 45 Punkten auf Ferrari klar die Konstrukteurs-Wertung an. In der Fahrer-WM liegt Kimi Antonelli vor George Russell. Auch hier ist der Abstand auf Ferrari deutlich.
Aber hält der Vorsprung auch die Saison über? Bedeutet der starke Start in Australien und China auch gleich, dass Mercedes die gesamte Saison dominieren wird? Ex-Pilot Jacques Villeneuve hat da so seine Zweifel.
Villeneuve: Vorsprung nicht so groß wie erwartet
Der F1-TV-Experte sagte: «Wenn ich Mercedes wäre, würde ich mir jetzt Sorgen machen. Nach den ersten beiden Rennen war es einfach. Sie fühlten sich sicher. Aber nach dem Rennen in Suzuka fühlen sie sich nicht mehr sicher. Der Vorsprung ist doch nicht so groß wie erwartet, vor allem auf einer Strecke, die sehr autoabhängig ist.»
Platz 1 und 2 ist «normales Wochenende» für Mercedes
Der Weltmeister von 1997 erklärt: «Auf dieser Strecke liegt man vorne, wenn das Auto gut ist, und ein Wochenende, an dem Mercedes nicht den ersten und zweiten Platz belegt, ist kein gutes Wochenende. Ein normales Wochenende für Mercedes bedeutet den ersten und zweiten Platz.» Mit dem Doppelsieg hat’s in Japan erstmals nicht geklappt. Das bedeutet für Villeneuve: «Japan war ein großer Ausrutscher.»
Anders als noch in den ersten beiden GPs in Melbourne und Shanghai stand in Suzuka nur ein Mercedes auf dem Treppchen. George Russell wurde nur Vierter, während Kimi Antonelli seinen zweiten GP-Sieg im Alter von erst 19 Jahren einfuhr. Der junge Italiener profitierte dabei auch von einem für ihn günstigen Zeitpunkt eines Safety-Cars – auch das ein Indiz dafür, dass der Vorsprung vielleicht doch nicht so riesig ist, wie zu Beginn der Saison gedacht.
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