George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Das selbsternannte Ziel von McLaren bestand darin, zu Beginn der Europasaison das beste Chassis im Formel-1-Feld zu haben. Dieses Ziel ist verfehlt: Mercedes und Red Bull Racing sind besser, McLaren ist punkto Fahrzeug auf Augenhöhe mit Ferrari und Toro Rosso, aber mehr nicht.
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Der Spanier Roberto Merhi, 2015 mit Manor in der Formel 1 und in diesem Jahr Sportwagenpilot, sagt bei den Kollegen der Marca: "Honda hat mehr Fortschritte gemacht als ich das erwartet hätte. Die Topspeed-Werte schauen ganz gut aus. Aber ich finde, das Chassis hinkt dem Motor in Sachen Entwicklung hinterher." "Niemand wird mir widersprechen, wenn ich sage, dass der Motor in Monaco nicht so wichtig ist. Dort haben wir gesehen, welch gutes Chassis Toro Rosso hat. Carlos Sainz war Sechstschnellster, dabei fährt das Team mit dem Vorjahresmotor von Ferrari."
"Bei McLaren fehlen auf die Top-Teams noch vierzig Prozent, die Hälfte davon geht auf das Konto des Motors, die andere Hälfte auf das Chassis. Gut, Fernando Alonso ist in Monte Carlo Fünfter geworden, aber das war ein Ergebnis der richtigen Strategie und einer guten Fahrerleistung, weniger das Verdienst des Fahrzeugs. Ich finde: Honda hat einen guten Schritt nach vorne getan, aber ich bin nicht sicher, ob ich das auch vom Chassis behaupten würde."
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Nach Stationen in der Formel 1 und der DTM wechselte der Spanier Roberto Merhi Ende März in die Sportwagen-WM (FIA WEC). Für das Manor-Team steuert er einen Oreca 05 mit Nissan-Motor in der LMP2-Klasse.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Der in Castellón (nördlich von Valencia) geborene Spanier fuhr bereits in der abgelaufenen Formel-1-Saison für das Manor-Team und konnte so bereits eng mit John Booth und Graeme Lowdon zusammenarbeiten. Nachdem die beiden Köpfe hinter Manor das F1-Team in Richtung Sportwagen-WM verlassen haben, folgte auch Merhi seinen alten Weggefährten.
Mehri gewann 2011 den Titel in der Formel-3-Euroserie und wechselte für die anschliessenden beiden Jahre zu Mercedes in die DTM. Dort konnte er jedoch nur selten glänzen, woraufhin er für 2014 zurück in den Formelsport wechselte. In der Formel Renault 3.5 schaffte er dann Gesamtrang 3, bevor er im letzten Jahr in der Königsklasse bei Manor andockte. Bei 13 Grand Prix hatte er jedoch oft das Nachsehen gegen seinen Teamkollegen Will Stevens. Im Quali-Duell unterlag Merhi 4:9.
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