Speedway: Mario Häusl (19) über seine Ziele und den Weg ins Profigeschäft
Der Bayer Mario Häusl wird Speedway-Profi. SPEEDWEEK.com sprach mit ihm über seine Vorbereitung, die ersten Runden für den Glasgower Club in Schottland und seine Ziele für die Saison 2026.
Das erste Rennen der Saison in Herxheim begann für Mario Häusl ordentlich, mit sieben Punkten stimmte die Ausbeute aus drei Läufen und er war zur Halbzeit auf dem Weg Richtung Podestplatz. Als der Bayer beim
«Im Großen und Ganzen habe ich mich über den Winter vorbereitet wie gehabt und war zusätzlich bereits 2025 zu Teammeetings und Fitnesstrainings in Glasgow. Ich bin in Krsko mein erstes Training gefahren und war beim Fördertraining in Neuenknick und Cloppenburg», erzählte Häusl SPEEDWEEK.com. «In Krsko war ich dann noch mal extra zum Training, weil ich dort meine SGP2-Qualifikation fahre und unter verschiedenen Bedingungen getestet haben wollte. Vor dem Rennen in Herxheim ging es noch mal nach Glasgow zu Teammeetings und einem Training. Von Runde zu Runde, und mit der Unterstützung der Teamkollegen, allen voran Chris Harris, wurde es besser.»
Häusl mit Unterstützung von Martin Smolinski
Technisch ausgestattet wird Häusl von Martin Smolinski, der den Youngster beim Einstieg in die britische Liga von seiner Basis in Olching unterstützt. «Wir hatten meine Motoren von 2025 noch mal bei Martin und er hat sie mir gezielt für die britische Liga umgebaut. Ich habe in Schottland auch einen Tuner vor Ort, der mit Martin in Kontakt steht. Martin hat mich auch beim Vertrag mit Glasgow unterstützt und begleitet die ganze Geschichte.»
Neben dem Ziel, in Großbritannien Fuß zu fassen, möchte Häusl es vor allem in die U21-WM-Serie schaffen. «Ich will im SGP2 dabei sein und am Ende des Jahres in der Deutschen Meisterschaft in den Top-5 landen. In der U21-Meisterschaft peile ich eine Top-3-Platzierung an. Ansonsten möchte ich so viele WM- und EM-Rennen wie möglich mitnehmen und gehe auch motiviert ins Speedway der Nationen 2.»
Eine größere Rolle im deutschen Junioren-Team sieht der Bayer für sich nach dem Triumph im vergangenen Jahr und dem altersbedingten Rückzug von Norick Blödorn nicht: «Viele erwarten jetzt vielleicht, dass ich der alleinige Leader im Team bin, weil ich die Erfahrung schon gesammelt habe. Aber je nachdem, wer dabei sein wird, geht es vor allem ums Team. Von daher sind die Leader erstmal die Teammanager; wie es auf der Bahn abgeht, werden wir sehen.»
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