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Sebastian Vettel: Formel 1 bereit für schwulen Fahrer
Einmal mehr bezieht der vierfache Formel-1-Champion Sebastian Vettel (34) klar Stellung. Im Magazin «Attitude» sagt er – die Zeit ist reif, dass in der Königsklasse ein homosexueller Fahrer willkommen wäre.
Formel 1
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Sebastian Vettel ist ein Mann mit Rückgrat: Er packt schon mal selber an, wenn es gilt, Müll wegzuräumen, siehe Tribünen-Aufräumen in Silverstone 2021. Es war Vettel, der sich bei der Formel 1 dafür eingesetzt hat, dass auf den Rennanlagen keine Einweg-Plastikflaschen mehr angeboten werden. Es war Vettel, der Sky-Reporter Ted Kravitz rügte, als der Engländer anhand eines Stücks Käse ein aerodynamisches Detail demonstrieren wollte: "Musste das mit Lebensmitteln sein? Ein Stück Karton hätte es doch auch getan." Und der vierfache Formel-1-Champion lässt sich schon gar nicht den Mund verbieten, wenn es um Grundrechte der Menschen geht.
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In Ungarn 2021 zeigte er mit Regenbogen auf Schuhen, Helm und einem T-Shirt kraftvolle Verbundenheit mit der LGBTQ+-Gemeinde (lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, queer, alle Weiteren) und sprach sich mehrfach gegen eingeschränkte Rechte in Ungarn aus. "Jedem Menschen sollte es erlaubt sein, zu lieben, wen immer er will. Ich verstehe nicht, wieso wir heute über so etwas überhaupt noch diskutieren müssen." Der "Pride Month" ist eine jährliche Feier, die jeweils im Juni stattfindet. In diesem Monat setzt sich die LGBTQ+-Gemeinschaft für ihre Rechte und ihre Freiheit ein, mit zahlreichen Veranstaltungen weltweit, Strassenfesten, Lesungen, öffentlichen Reden. Pride soll das Gefühl ausdrücken, selbstbewusst mit seiner sexuellen Orientierung und Identität umzugehen. Mercedes fährt im Juni mit einem Stern in Regenbogenfarben, und Alpine hat die Motorverkleidung der Rennfahrer Fernando Alonso und Esteban Ocon mit einem Regenbogen-Streifen versehen (siehe Foto). Ein achtseitiges Interview von Sebastian Vettel mit dem Schwulenmagazin "Attitude" passt perfekt zum Pride Month. Kern der Aussagen des 53-fachen GP-Siegers Vettel: "Vielleicht wäre das in der Vergangenheit nicht so gewesen, aber jetzt denke ich, dass ein schwuler Grand-Prix-Fahrer willkommen wäre." Der vierfache Formel-1-Weltmeister vertieft: "Ich glaube, ein schwuler Fahrer würde dazu beitragen, die Beseitigung von Vorurteilen zu beschleunigen und unseren Sport in eine bessere Richtung zu lenken."
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"Ich habe nie persönlich, nur indirekt davon gehört, wie negativ über LGBTQ+-Menschen gesprochen wird. Das fühlt sich einfach falsch an. Heute bin ich selbstbewusster, das Wort zu ergreifen und solche Stimmen zum Schweigen zu bringen. Homophobie bedeutetet Vorurteile, und Vorurteile sind falsch. So einfach ist das." Der letzte Formel-1-Fahrer, dessen Homosexualität kein Geheimnis war, hiess Mike Beuttler, der Mitte der 1970er Jahre Grands Prix fuhr. Aber das Verständnis eines GP-Piloten fünfzig Jahre später ist ein anderes, wie Vettel betont: "Wir haben dieses alte Verständnis von Sporthelden, die gewisse Kriterien erfüllen müssen. Aber das sind alles Stereotypen, die mit der der Leistung als Sportler nichts zu tun haben. Ich finde, es braucht sehr viel Mut, zu seinem wahren Ich zu stehen und sich nicht hinter einer Fassade zu verstecken, weil die Leute ein gewisses Verhalten von einem erwarten." "Langsam wird es besser, wir sehen einige Ingenieure und Mechaniker, die sich öffnen. Aber es gibt in Sachen Vielfalt und Einbindung im Rennsport noch viel Arbeit, nicht nur was die sexuelle Ausrichtung angeht, auch punkto Unterstützung von Frauen, von Farbigen, von Behinderten und so fort." Der Aston-Martin-Pilot weiter: "Die Formel 1 hat doch eine Kampagne mit dem Namen ’We race as one’ ins Leben gerufen, was gut ist, aber wir müssen uns alle gemeinsam bemühen, um sicherzustellen, dass es tatsächlich zu positiven Veränderungen kommt. Wir müssen handeln, anstatt nur zu reden."
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