Stella/Brown (McLaren) zu Verstappen: Lob und Angriff
Formel-1-Champion Max Verstappen hat den beiden McLaren-Fahrern in Silverstone die lange Nase gedreht: Pole-Position. McLaren-Teamchef Andrea Stella lobt, McLaren-CEO Zak Brown zündelt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Fans und Fachleute sind in Silverstone platt: Woher nur hat dieser Max Verstappen sich die Rundenzeit aus den Rippen geschnitzt, um die Rivalen von McLaren, Ferrari und Mercedes hinter sich zu halten? Wie macht der Kerl das nur?
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McLaren-Teamchef Andrea Stella: "Ganz ehrlich – mich wundert bei Verstappen gar nichts mehr. Er scheint zu allem fähig zu sein. Seine Runde in Q3 war rundweg herausragend." Der Italiener weist darauf hin: "Schaut euch mal die Abstände genauer an. Die Distanz von Max zum zweitplatzierten Piastri ist grösser als der Abstand zwischen dem zweitplatzierten Piastri und Hamilton auf P5. Da kann man nur noch sagen – Respekt, Max."
"Abgesehen davon war es jene knappe Quali, mit der auch wir gerechnet hatten. Ich ging von einer starken Leistung von Ferrari aus, und George Russell im Mercedes hat ebenso wie erwartet mitgemischt. Alles ist angerichtet für ein spannendes Rennen." McLaren-CEO Zak Brown spielt auch in Silverstone Brandstifter. Der 53-jährige US-Amerikaner aus Los Angeles hat Verstappen wiederholt unterstellt, Max ziehe zu Mercedes. Und er nutzt die Gelegenheit, den Gegner schlechtzureden. Wieder einmal. "Stellt euch nur mal vor, wo Red Bull Racing stehen würde ohne Verstappen. Und wenn er auch nächstes Jahr für die fährt, wieso sagt er es dann nicht?" Der Kalifornier weiter: "Nein, ich sage: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Wenn wir gefragt werden, wer für uns in der kommenden Saison fährt, dann sagen wir das auch, klipp und klar, da wird nicht herumgeschwafelt." Aber genau das ist halt auch Geschwafel, findet Ex-GP-Pilot Christijan Albers. Der Niederländer sagt auf Viaplay: "Toto Wolff und Zak Brown tun derzeit alles, um Red Bull Racing zu destabilisieren. Und wir dürfen nicht vergessen, dass Brown ein Mercedes-Kunde ist, also sagt er, was Mercedes genehm ist." "Aber sie können sagen über Max Verstappen und Red Bull Racing, was immer sie wollen. Wichtig ist, dass zwischen Max und RBR Klarheit besteht, was die Zukunft angeht; da können Toto und Zak so viel Benzin ins Feuer schütten, wie sie wollen." "Und wenn sie darüber herziehen, dass über die Zukunft von Max keine Klarheit besteht, dann könnten wir genau so gut sagen – das ist ja bei George Russell und Kimi Antonelli auch so."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:24,892 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:24,995 03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:25,010 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:25,029 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:25,029 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:25,095 07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:25,121 08. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:25,374 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:25,621 10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:25,785 11. Carlos Sainz (E), Williams, 1:25,746 12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:25,826 13. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:25,864 14. Alex Albon (T), Williams, 1:25,889 15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:25,950 16. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:26,440 17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:26,446 18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:26,504 19. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:26,574 20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:27,060
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