Tombazis kontra Alonso: «Ferrari kein Reifenopfer»
Fernando Alonso hatte behauptet, die drohende WM-Niederlage gegen Vettel liege an der Reifenumstellung. Ferrari-Chefdesigner Nikolas Tombazis ist anderer Meinung.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Noch in Singapur hatte Vettel-Jäger Fernando Alonso festgehalten: "Zu Beginn der Saison waren wir konkurrenzfähig, wir konnten in China und Spanien gewinnen. Doch dann sind wir zurückgefallen, vor allem nach der Umstellung mit den Reifen." Der Spanier spricht auf die Wieder-Einführung der 2012er Konstruktionen an, die angeblich besser zum Wagen von Red Bull Racing passen als zu jenem von Ferrari. Seit Mai ist Ferrari sieglos. Alonso: "Als die letztjährigen Reifen zurückkamen, konnten wir dem Titel addio sagen."
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Nun aber widerspricht Ferrari-Chefdesigner Nikolas Tombazis: "Ich fände es oberflächlich, wenn man nur den Reifen die Schuld gäbe. Man muss so ehrlich sein und sagen – einige unserer Entwicklungsschritte waren nicht gross genug oder haben schlicht nicht funktioniert. Wir schwächelten auch in Sachen Windkanal, noch in diesem Monat wird der renovierte Windkanal in Maranello wieder in Betrieb genommen." Der Windkanal lieferte teilweise widersprüchliche Werte, Instrumente und Datenverarbeitung waren veraltet, zudem wollten Tombazis und Kollegen auch die Möglichkeit erhalten, mit Windkanalmodellen grösseren Massstabs arbeiten zu können.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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