Toto Wolff (Mercedes): Hohe Erwartungen in Singapur
Mercedes-Teamchef Toto Wolff freut sich über die Singapur-Pole von George Russell und Startplatz 4 von Kimi Antonelli. Der Österreicher warnt aber auch: «Es gibt immer noch viele Unbekannte.»
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
Weiterlesen
Werbung
Das Mercedes-Team freute sich mit George Russell über die Pole in Singapur. Der Brite, der im zweiten freien Training tags zuvor noch einen Crash produziert hatte, zauberte im letzten Qualifying-Drittel am Samstag zwei Zauberrunden aus dem Hut und durfte die beste Ausgangslage für den 18. GP des Jahres bejubeln.
Werbung
Werbung
Sein Rookie-Teamkollege Kimi Antonelli drehte im entscheidenden Moment die viertschnellste Runde. Teamchef Toto Wolff erklärte: "Die Verbesserungen, die wir in der Nacht auf Samstag vorgenommen haben, haben beiden Fahrern sicherlich geholfen. Sowohl George als auch Kimi fühlten sich im dritten Training wohler, zeigten ein solides Tempo und kamen unter die ersten Fünf. Diesen Speed konnten sie ins Qualifying mitnehmen und sich damit gute Startpositionen für das Rennen sichern." "Nach seinem Unfall im zweiten Training verbrachte George das dritte Training und das Q1 damit, wieder Vertrauen in das Auto zu gewinnen. Er hatte immer mehr Spielraum, um ans Limit zu gehen, und nutzte diesen, als es darauf ankam: Er fuhr zwei atemberaubende Runden im Q3. Er war das ganze Jahr über unglaublich stark und hat hier eine weitere grossartige Leistung gezeigt", lobte der Teamchef.
"Kimi war das ganze Wochenende über auf Georges Niveau, was für ihn nach einem guten Wochenende in Baku sehr ermutigend ist. Obwohl er im Q3 seine ultimative Runde nicht ganz zusammenbekam, hat er vom vierten Startplatz aus dennoch gute Chancen, um das Podium zu kämpfen", offenbart Wolff seine hohen Erwartungen.
Werbung
Werbung
Dennoch warnt der Teamchef auch: "Bisher haben wir an diesem Wochenende nur einen Longrun absolviert, daher gibt es vor dem Rennen noch viele Unbekannte. Der Umgang mit den Hinterreifen ist entscheidend für ein gutes Ergebnis. Hoffentlich haben wir mit den jüngsten Upgrades einen Schritt nach vorne gemacht. Wenn uns das gelingt und wir unsere Startpositionen nutzen können, dann sollten wir uns auf ein konkurrenzfähiges Rennen freuen können."
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
Weiterlesen
Provisorische Startaufstellung Singapur-GP
01. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,158 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,340 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,524 04. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,537 05. Lando Norris (GB), McLaren, 1:29,586 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,688 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,784 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:29,846 09. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,868 10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,955 11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:30,141 12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:30,320 13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:30,353 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:30,820 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,949 16. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:30,982 17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:30,989 18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:31,261 19. Alex Albon (T), Williams* 20. Carlos Sainz (E), Williams* *disqualifiziert (Illegaler Heckflügel)
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.