Toto Wolff: «Red Bull Racing jetzt noch überlegener»
Max Verstappen hat in Belgien den zwölften Saisonsieg von Red Bull Racing sichergestellt. RBR war im Rennen eine Klasse für sich, und dass gibt Mercedes-Teamchef Toto Wolff sehr viel zu denken.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ferrari-Fahrer Charles Leclerc kam beim Grossen Preis von Belgien als Dritter ins Ziel, aber mehr als 32 Sekunden hinter Sieger Max Verstappen. Auf den zweitplatzierten Sergio Pérez fehlten dem Monegassen Leclerc mehr als 22 Sekunden.
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Lewis Hamilton wurde mit seinem Mercedes Vierter, Rückstand auf Sieger Verstappen: fast 50 Sekunden. Das gibt Teamchef Toto Wolff viel zu denken. Nach dem Traditions-GP auf dem Circuit de Spa-Francorchamps sagt der Österreicher: "Ich weiss nicht, ob unsere Dominanz vor einigen Jahren vergleichbar ist, aber immerhin hatten wir da vorne zwei Autos, die sich bekämpften. Das erzeugte ein wenig Unterhaltung, und die haben wir heute nicht."
Wir erlauben uns einen Einwand: Valtteri Bottas war von 2017 bis 2021 über eine Saison gesehen so wenig ein Gegner für Lewis Hamilton wie das heute Sergio Pérez gegen den starken Verstappen ist. Bei Hamilton gegen Nico Rosberg sah das von 2014 bis 2016 ein wenig anders aus. Toto Wolff weiter: "Aber die Lage ist nun mal so, und ich sage immer – die Formel 1 ist eine Leistungsgesellschaft. Es liegt an uns, Boden gutzumachen. Hätten wir einen solchen Abstand erwartet in Belgien? Gewiss nicht. Ich glaube, mit ihren jüngsten Verbesserungen ist Red Bull Racing jetzt noch überlegener." Diese Verbesserungen kamen in Ungarn ans Auto, in Form von optimierten Seitenkästen und eines neuen Bodens. Wie gross der Vorsprung von Red Bull Racing wirklich ist, das ist kaum zu sagen: Denn Max Verstappen fuhr bei den meisten Rennen nur so schnell wie er musste, nicht so schnell wie er konnte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:22:30,450 min 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +22,305 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +32,359 04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +49,671 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +56,184 06. George Russell (GB), Mercedes, +1:03,101 min 07. Lando Norris (GB), McLaren, +1:13,719 08. Esteban Ocon (F), Alpine, +1:14,719 09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:19,340 10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1:20,221 11. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:23,084 12. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1:25,191 13. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, +1:35,441 14. Alex Albon (T), Williams, +1:36,184 15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:41,754 16. Daniel Ricciardo (AUS), AlphaTauri, +1:43,071 17. Logan Sargeant (USA), Williams, +1:44,476 18. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:50,450 Out Carlos Sainz (E), Ferrari, Kollisionsschäden Oscar Piastri (AUS), McLaren, Kollisionsschäden
WM-Stand (nach 12 von 22 Grand Prix, inklusive 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Verstappen 314 Punkte 02. Pérez 189 03. Alonso 149 04. Hamilton 148 05. Leclerc 99 06. Russell 99 07. Sainz 92 08. Norris 69 09. Stroll 47 10. Ocon 35 11. Piastri 34 12. Gasly 22 13. Albon 11 14. Hülkenberg 9 15. Bottas 5 16. Zhou 4 17. Tsunoda 3 18. Magnussen 2 19. Sargeant 0 20. De Vries 0 21. Ricciardo 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 503 Punkte 02. Mercedes 247 03. Aston Martin 196 04. Ferrari 191 05. McLaren 103 06. Alpine 57 07. Williams 11 08. Haas 11 09. Alfa Romeo 9 10. AlphaTauri 3
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