Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Still und leise verabschiedete sich Adam Parr unlängst als Geschäftsführer des ruhmreichen Williams-Teams. Die Firma wurde umstrukturiert, ein überzeugender Nachfolger aber noch nicht gefunden. Ist überhaupt ein potenzieller Williams-Teamleader auf dem Markt? Eigentlich nicht, denn Williams, so erfahren wir jetzt, sucht einen "Racer" für diese Position. Das passt natürlich (zum Gründer), aber macht die Sache schwierig. Parr war gelernter Jurist… Aber wir erinnern uns: 2011 wurde – sehr kurzzeitig – ein gewisser Colin Kolles für diese Position gehandelt. Der Zahnarzt aus Nürnberg war damals Teamleiter von HRT und als solcher unabkömmlich. Kaum war das Gerücht verklungen, trennten sich Kolles und HRT. Gretchenfrage: Ist Kolles ein Racer? Er soll gute Beziehungen in die Vorstandsetage der Briten haben. Aber wir meinen: Kolles ist eher ein Retter als ein Racer, kann mit geringen finanziellen Mitteln Überirdisches leisten. Ein 500-Mann-Team auf der Insel zu leiten ist aber etwas anderes, als bisher in seinem Lastenheft stand. Wir meinen: Trotz all seiner Verdienste wäre Kolles der Falsche für Williams. Trotzdem wäre es ein Gewinn, wenn der herrlich emotionale "Doktor" eines Tages im Fahrerlager wieder ein Zepter schwingen dürfte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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