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So schlägt Yamaha eine Brücke zwischen Superbike-WM und Motocross
Seit seinem Rücktritt unterstützt Eugene Laverty die Yamaha-Werkspiloten in der Superbike-WM als Riding-Coach. Die Fähigkeiten des Vizeweltmeisters von 2013 sind auch im Motocross gefragt.
Eugene Laverty fuhr 2015 und 2016 in der MotoGP im Aspar-Team, im ersten Jahr an der Seite von Nicky Hayden. Zudem war der heute 39-Jährige 2011 zusammen mit Marco Melandri Werksfahrer bei Yamaha in der Superbike-WM. In der Saison 2013 wurde er mit Aprilia Superbike-Vizeweltmeister, davor war Laverty bereits zweimal in der Supersport-Kategorie auf Honda die Nummer 2 der Welt. Seine letzte volle Superbike-Saison fuhr Laverty 2022 im BMW-Team Bonovo Action.
Nach seinem Karriereende als Rennfahrer ist der Ire seit der Saison 2025 bei Yamaha Europa als Riding-Coach engagiert und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Fahrern in der Superbike- und Supersport-WM – aber nicht nur!
Yamaha entsendet Eugene Laverty zur Motocross-WM MXGP
Bei Yamaha werden im MXGP-Werksteam alle Register gezogen, um den 450er-Neuzugang Tim Gajser so rasch wie möglich siegfähig zu machen. Der 29-jährige Slowene schaffte bei den Rennwochenenden in Spanien und in der Schweiz bereits jeweils den Sprung aufs Podium. Die Weltmeisterschaft geht an diesem Wochenende in Riola Sardo auf der Mittelmeerinsel Sardinien weiter.
Beim Event in Almonte in Andalusien war Laverty als Helfer im Tross von Gajser dabei. Der 13-fache Superbike-Sieger half mit seinen Videoanalysen dem mehrfachen MX-Weltmeister und sezierte im Motorhome zwischen den Sessions einige Passagen des schweren Geläufs.
Laverty ist privat immer wieder selbst mit Offroadbikes unterwegs, mit seiner Gattin Pippa lebt er seit einigen Jahren in Portugal an der Algarve. Der Einsatz in der Motocross-WM in Almonte war vor allem der Nähe zu Lavertys Wohnsitz zu verdanken. Yamaha-Rennchef Andrea Dosoli sagte zu der Aktion: «Eugene hat unseren Offroad-Jungs in Spanien geholfen. Es war interessant, die Zusammenarbeit zwischen Off- und Onroad zu sehen. Vorerst war es aber ein einmaliger Einsatz.»
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