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Langbahn: Wie ein Mecklenburger zum Sponsor in Bayern und der Pfalz wurde

Jahrelang unterstützte Jörg Grohmann Stars und Events der Speedwayszene. Lesen Sie, warum er dieses Engagement zurückfährt und man ihn als Sponsor nun vermehrt auf der Langbahn wahrnehmen wird.

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In der Welt des Bahnsports ist Jörg Grohmann als Sponsor und Unterstützer, allen voran bei den Speedwaystars Bartosz Zmarzlik und Robert Lambert, präsent und auch bei internationalen Events war der Versicherungsmakler aus Güstrow engagiert, was ihn über die Grenzen der Barlachstadt hinaus bekannt gemacht hat.

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Als Kind kam Grohmann durch die Besuche mit dem Vater beim MC Güstrow mit dem Sport in Berührung, aus der Bekanntschaft mit Enrico Janoschka entwickelte sich für den Mecklenburger die Leidenschaft für den Langbahnsport. «Ich hatte damals den Sound und den Geruch wahrgenommen, das hat mich nicht mehr losgelassen», erzählte Grohmann, der mit seinem Beruf als Versicherungsmakler im Bahnsport einen Markt fand. «Im Sport gibt es immer Unfälle und ich habe daran gearbeitet, dass ich ein Versicherungspaket für Motorsportler, speziell auch im Speedway-Sport, anbieten kann. Das war der Verbindungsknoten zu sehr vielen Rennen, zum Teil war ich bei rund 80 im Jahr dabei, und bin rund 30.000 bis 35.000 km dafür gefahren.»

Grohmann schichtet sein Sponsoring um

Mit bald 60 Jahren bereitet der Güstrower erste Schritte vor beruflich kürzer zu treten, was sich auch auf seine Sponsoringaktivitäten auswirkt. «Ich werde mich zwar weiterhin um meine Mandantschaft kümmern, aber die Geschäftsführung nach und nach in die Hände meiner Kinder legen. Und in diesem Zug fahre ich mein Sponsoring langsam im Speedway zurück», erklärte Grohmann gegenüber SPEEDWEEK.com. «Mein Interesse am Speedway-Sport ist als Fan noch immer da, aber nicht mehr so wie in den Jahren zuvor, wo ich zum Beispiel Bartosz Zmarzlik, Robert Lambert, der aus Dankbarkeit weiterhin mit meiner Werbung fahren wird, und Norick Blödorn unterstützt habe. Und ich wollte Erik Riss dann auch wieder auf der Langbahn sehen.»

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Ganz zieht sich Jörg nicht vom Bahnsportsponsoring zurück. «Für mich heißt es nun Back to the Roots, zur Langbahn, und ich werde in Deutschland drei Clubs unterstützen. Auch Erik Riss bleibe ich weiterhin verbunden, unterstütze ihn und glaube, dass wir viel Spaß mit ihm auf der Langbahn haben werden. Für mich ist es wichtig Vereine zu unterstützen, die den Langbahnsport leben. Da gehört Herxheim unbedingt dazu, weil das ein Kultrennen in einem schönen Stadion mit einer super Atmosphäre ist, wo der Langbahnsport einen ganz großen Stellenwert hat. Genau das will ich unterstützen, und auch Vereine wie Scheeßel und Mühldorf haben seit Jahren ihren Job in der Langbahnszene gemacht.»

Grohmann engagiert sich in drei Langbahn-Clubs

So kam es, dass Grohmann in der Saison 2026 auch den MSC Mühldorf unterstützen wird. «Ich habe Peter Jäckel seinerzeit angerufen und der war hoch erfreut, dass ich mich melde und etwas machen möchte. Die Türen haben sich für mich geöffnet und ich wurde mit offenen Armen empfangen und aufgenommen», berichtete Grohmann. «Es machte mich stolz, als Peter mir sagte, dass es eine Jörg-Grohmann-Lounge mit meiner Werbung geben wird, das ehrt mich total, dass mir so ein Vertrauen entgegengebracht wird. Peter will in Mühldorf als neuer Vorstand einige Dinge bewegen und ich will ihn dabei unterstützen.»

Dass dies für den Mecklenburger nicht gerade ein Lokalsponsoring darstellt, stört ihn nicht. «Der Weg von Güstrow ist natürlich ein Stück runter nach Mühldorf und Herxheim, oder in den Norden nach Scheeßel, aber mein Wunsch ist, den Leuten soweit ich kann unter die Arme zu greifen und dabei zu helfen, dass sich die Veranstalter weiterentwickeln können. Ich werde damit die Welt aber nicht retten und auch nicht die alten Zeiten zurückbringen, als die Speedwaystars wegen der lukrativen Verdienste auch auf der Langbahn fuhren.»

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