Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Selbst als ich auf Platz 3 lag, konnte ich schon nach einer halben Runde nichts mehr sehen", beschrieb [*Person 292 Richard Speiser*] die Sichtbedingungen beim internationalen Grasbahnrennen in Zweibrücken.
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Im dritten Durchgang passierte dann die Katastrophe: [*Person 562 Daniel Bacher*] rutschte in der zweiten Kurve weg, die hinter ihm fahrenden Appleton und Knappe hatten in ihrem Blindflug keine Chance auszuweichen. Während Appleton mit Prellungen an Rippen und Knöchel davonkam, brach sich Knappe zwei Rippen und das Schlüsselbein, das noch am Sonntagabend in Homburg operiert wurde. Am schlimmsten erwischte es jedoch Bacher: Der Oberschwabe brach sich neun Rippen sowie unzählige Mal den rechten Arm. Zuerst befürchtete Kopf- und Wirbelverletzungen bestätigten sich bislang glücklicherweise nicht. Um die von den Rippen verletzte Lunge am Einfallen zu hindern, wurde Bacher eine Thorax-Drainage verpasst. Würde die Lunge einfallen und verkleben, bestünde akute Lebensgefahr.
Bacher wurde im Homburger Uniklinikum ins künstliche Koma gelegt. Um den Kreislauf des 29-Jährigen nicht zu überlasten, wird die Arm-Operation separat durchgeführt. Eventuell muss die Milz entfernt werden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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