Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Beim letzten Rennen der IDM-Sidecar-Saison auf dem Hockenheimring ging es lediglich noch um den Kampf um den zweiten Platz in der Meisterschaft. Mit Uwe Gürck und Manfred Wechselberger standen die neuen Deutschen Meister bereits seit Assen fest. Auch den Sieg beim letzten Rennen konnte ihnen keiner nehmen.
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Gleich drei Gespanne konnten sich noch den Vizemeister-Titel sichern. Nach dem Training hatten André Kretzer/Jens Lehnertz die besten Chancen. Die Deutschen starteten von der Pole Position aus ins Rennen. Die Meister von 2013 nutzten diese gute Ausgangsposition und setzten sich direkt nach dem Start an die Spitze. Gefolgt von Gürck/ Wechselberger, Josef Sattler/ Uwe Neubert und Mike Roscher/Anna Burkard, die wie Sattler ebenfalls noch Vizemeister werden konnten. In der sechsten Runde konnten sich die neuen Meister Gürck/Wechselberger schließlich an Kretzer/Lehnertz vorbeibremsen. Eine Runde später gingen auch Sattler/Neubert vorbei und die Trainingsschnellsten rutschten auf Platz 3 zurück. So lagen die ersten drei Gespanne innerhalb nur einer Sekunde, ein ungewöhnlich spannendes Sidecar-Finale.
In der neunten Runde waren es dann Sattler/ Neubert, die die Spitze übernehmen konnten. Aber nur zwei Runden währte die Führung, dann holten sich Gürck/ Wechselberger Platz 1 wieder zurück. Kretzer/ Lehnertz verloren in den letzten Runden ziemlich an Boden und konnten um den Sieg nicht mehr mitkämpfen. Sogar Roscher/ Burkard ginge noch an ihnen vorbei.
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Als die Spitzengespanne in die letzte Runde gingen, trennten die Plätze 1 und 2 lediglich wenige Zehntel Sekunden. Doch die frischgekürten Sidecar-Meister ließen sich die Führung nicht mehr nehmen und konnten die Saison mit einem Sieg beenden. Auf Platz 2 fuhren Sattler/Neubert ins Ziel und wurden somit Vizemeister. Auf Rang 3 wurden Roscher/ Burkard abgewinkt. Knapp am Podest vorbeigeschrammt, wurden Kretzer/Lehnertz enttäuschte Vierte.
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Seinen Sieg widmeten Gürck/Wechselberger dem im Vorjahr verstorbenen Seitenwagen-Beifahrer Enrico Becker.
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