In Spanien beginnt für all die IDM-Piloten, die mit Reifenhersteller Pirelli ins Jahr 2014 starten, die Saison. Zahlreiche Titelkandidaten unterwegs in Almeria.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Früher stand gerne mal die Rennstrecke von Cartagena in Spanien auf dem Testprogramm von Reifenhersteller Pirelli. "Doch die Strecke ist inzwischen gerade mit einem Superbike eher suboptimal", merkt Pirelli-Manager Björn Lohmann an. "Sie ist zu klein." Stattdessen machen sich ab Montag kommender Woche die IDM-Piloten in Almeria daran, das neue Material zu testen.
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"Grosses Thema wird die Weiterentwicklung sein", erklärt Lohmann. "Sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Mischung haben wir verschiedene neue Reifen dabei." Loslegen werden die Piloten an den ersten beiden der insgesamt fünf Testtage mit Reifenmaterial aus der vergangenen IDM-Saison. "Die Jungs müssen sich erst mal den Rost runterfahren", glaubt der Pirelli-Mann. "Dann wird ein gutes Basis Set-up erarbeitet und auf Zeitenjagd gehen wir die letzten Tage mit dem neuen Material."
Mit Spannung wird das erste Zusammentreffen der IDM-Superbike-Titelkandidaten erwartet. Markus Reiterberger tritt in diesem Jahr als Titelverteidiger an und kennt sich mit Pirelli-Reifen schon bestens aus. Einen Konkurrenten hat BMW-Pilot Reiterberger mit Bastien Mackels gleich im eigenen Team. Wie Reiterberger war auch Mackels schon 2013 im Team Van Zon-Remeha-BMW dabei und holte den Titel in der IDM Superstock. Nach dem Aufstieg in die IDM Superbike wird der Belgier zeigen wollen, dass sein Erfolg in der IDM Superstock keine Eintagsfliege war.
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Max Neukirchner konnte seine neuen Kollegen bereits im Vorjahr bei seinem Gastauftritt in der IDM Superbike am Sachsenring kennenlernen. Inzwischen ist Neukirchner, ebenfalls Pirelli erfahren, mit dem Team 3C Carbon und seiner Ducati Panigale fester Bestandteil der IDM. Auf dem Sachsenring, der in dieser Saison zum Leidwesen des Ducati-Piloten nicht im IDM-Kalender auftaucht, kennt Neukirchner jeden Winkel. Mit den anderen IDM-Strecken wie Oschersleben, Schleiz und Hockenheim muss sich der ehemalige WM-Pilot erst wieder vertraut machen.
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Komplettes Neuland wird die IDM und ihre Strecken für Neukirchners Teamkollegen Javier Fores sein. Als Spanier hat der Ducati-Pilot auf der Teststrecke in Almeria zwar Heimvorteil, doch ab Mai ist er im noch unbekannten Deutschland unterwegs.
Erstmals dabei sein wird bei den Pirelli-Tests Umsteiger Michael Ranseder. Der Österreicher hatte im Vorjahr, da noch auf Dunlop-Reifen, den Vizetitel mit dem Team Holzhauer Racing Promotion geholt. Mit dem neuen Reifenpartner soll es für Ranseder, dessen Team bisher schon mit Ranseders Vorgänger Martin Bauer und Karl Muggeridge Meistertitel auf Pirelli geholt hatte, weiter nach vorne gehen. Die Teilnehmer
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Max Neukirchner (SBK) Javier Fores (SBK) Lars Lanfranchi (SSP) Roman Stamm (SSP) Ville Valtonen (STK) Markus Reiterberger (SBK) Bastien Mackels (SBK) Leon Bovée (STK) Michael Ranseder (SBK) Danny de Boer (SBK) Sarah Heide (SSP) Marvin Fritz (SSP)
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