Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
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"Es reicht, in der letzten Runde zu führen", so ungefähr hatte sich Helio Castroneves das wohl in Kentucky gedacht. Während des gesamten Rennens tauchte er im Mittelfeld unter und sparte Sprit, während vorne ein D-Zug aus fünf Fahrzeugen mit den Piloten Dan Wheldon, Ed Carpenter, Dario Franchitti, Marco Andretti und Tony Kanaan das Tempo bestimmte. Doch alle mussten fünf Runden vor dem Ende noch zu einem kurzen Tankstopp, während "Spiderman" draussen bleiben konnte. Das war der Schlüssel zum Sieg: "Wir waren gut unterwegs, aber nicht wirklich schnell. Dann haben wir gedacht, lasst es uns riskieren, wir haben nichts zu verlieren. Und im Gegensatz zu 2008 hat es heute geklappt" jubelte Castroneves, der traditionell wieder die Zäune erkletterte und dabei den Zeitplan des Fernsehens beinahe zum Kippen brachte. Vor zwei Jahren hatte er eine ähnliche Strategie, blieb dann aber in der letzten Runde liegen.
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
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