Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Rallye & Enduro
  4. /
  5. SuperEnduro-WM
  6. /
  7. News
Werbung
Lettenbichler merkte fehlendes Training – mit Platz 6 dennoch zufrieden
Bei seinem SuperEnduro-Comeback in Belgrad meldete sich Manuel Lettenbichler trotz wenig Trainings- und Rennpraxis mit einem ordentlichen 6. Platz zurück. Dies wiederholte er in Newcastle.
SuperEnduro-WM
Im Artikel erwähnt

Werbung
Werbung
Nach zwei Läufen zur SuperEnduro-WM 2025/2026 und danach langer krankheitsbedingter Pause mit zwei verpassten Rennen kehrte Manuel Lettenbichler in der Vorwoche in Belgrad in den Zirkus zurück. Mit drei sechsten Heat-Plätzen sowie auch Tagesrang 6 schöpfte er das aktuell realistische Maximum aus. Bei der WM-Vorschlussrunde in Newcastle konnte der 27-jährige Bayer vom Team Red Bull KTM Factory Racing dieses Ergebnis exakt wiederholen.
Werbung
Werbung
Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com lautete sein allgemeines Fazit: «Ich denke, es war wieder ein gutes Rennen. Ich war erneut drei Mal Sechster und glaube, dass die Top-5 schwer zu knacken sind. Ich hatte gute Battles.» Technische Strecke in Newcastle Hatte er sich zuvor in Serbiens Hauptstadt über die passablen Zeitrückstände gefreut, lagen diese nun in Billy Bolts Wohnzimmer in den einzelnen Läufen jeweils um die 30 Sekunden. Dazu hatte er folgende Erklärung: «Die Strecke hier war einfach technischer. Es waren einige Passagen drin, bei denen man hätte einen Triple machen müssen oder auch einen Step-on-Step-off. Das macht dann einfach den Unterschied. Wenn du dann in manchen Sektionen jedes Mal eine Sekunde gewinnst bzw. verlierst, dann wird der Gap entsprechend größer. Aber es war trotzdem Platz 6, damit bin ich einigermaßen zufrieden.» Diese von ihm angesprochenen Unterschiede einfach wettzumachen, ist gemäß seiner weiteren Aussage der in den letzten Wochen verpassten Fahrzeit zuzuschreiben. «Es liegt nicht nur an den zwei Rennen, die ich auslassen musste, sondern vor allem am verpassten Training. Die anderen Jungs trainieren den ganzen Winter und ich bin zuletzt in Riesa Anfang Januar richtig SuperEnduro gefahren und dann erst wieder letzte Woche in Belgrad. Auch von daher bin ich mit meiner Leistung zufrieden, vor allem für die Zeit, die wir reingesteckt haben. Ich glaube, dass je mehr man fährt, desto mehr Vertrauen bekommt man.»
Werbung
Werbung
Trainings-Hotspot in Spanien Hinsichtlich des generell zu geringen SuperEnduro-Trainings fügte er an: «Das Problem ist, dass wir nur in Spanien Tracks haben und das einfach nicht mein Zuhause ist. Ich handhabe das meist so, dass ich einmal die Woche runterfliege, zwei Tage fahre und dann wieder nach Hause fliege. Zu Hause mache ich dann Gym und all die anderen Sachen. Mehrere Tage hintereinander zu fahren, bringt meines Erachtens nicht viel mehr, denn das Training muss ohnehin ausgewogen sein. Klar, könnte man mehr in Spanien machen, aber dort ist nicht mein Lebensmittelpunkt.»
Und wie geht es bei ihm nach dem am kommenden Wochenende im französischen Douai endenden SuperEnduro weiter? «Nächste Woche ist das letzte SuperEnduro-Rennen, dann folgt ein kurzer Pre-Fokus für eine Woche, danach ist wieder die volle Konzentration auf Hard Enduro», so der fünffache Hard-Enduro-Weltmeister.
Nun ist es ein offenes Geheimnis, dass Mani das Hard Enduro mehr liebt. Dennoch sinniert er, dass er mit einer größeren Pause zwischen dem letzten Outdoor-Race und dem ersten SuperEnduro, und daher nicht nur zwei Wochen Vorbereitungszeit, mehr Gefallen am Indoor-Sport hätte. «Wenn du auf so einem Niveau beim Hard Enduro unterwegs bist, bist du am Saisonende auch ein bisschen ausgebrannt und du merkst, dass die Konzentration etwas weniger ist. Von daher wäre es interessant, was rauskommen würde, wenn man nach einer Saison mit neun Rennen und man danach müde und fertig ist, nicht kurz danach zum nächsten wechselt.» WM-Stand Prestige nach 6 von 7 Läufen:
  1. Billy Bolt (GB), Husqvarna, 370 Punkte
  2. Jonny Walker (GB), Triumph, 280 (-90)
  3. Mitch Brightmore (GB), GASGAS, 267 (-103)
  4. Eddie Karlsson (S), Stark, 232 (-138)
  5. Toby Martyn (GB), Stark, 164 (-206)
  6. Dominik Olszowy (PL), Rieju, 134 (-236)
  7. Tim Apolle (D), Beta, 123 (-247)
  8. Alberto Gomez Cantero (E), Beta, 121 (-249)
  9. Manuel Lettenbichler (D), KTM, 119 (-251)
  10. Diogo Vieira (P), GASGAS, 100 (-270)
Werbung
Werbung
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • SuperEnduro-WM
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien